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Viel teurer Müll für wenig Geschmack

Bei der compamedia GmbH stand auch einmal eine Kaffeemaschine mit Kapselsystem. Nicht erst seit dem WISO-Beitrag über diese Art der Zubereitung von Deutschlands beliebtestem (Heiß-)Getränk (28. Oktober) denkt sich Joachim Schuble, compamedia-Geschäftsführer und Autor des CSR-Blogs „Nach bestem Wissen und Gewissen“, allerdings: Wir hatten – Gott sei Dank!

Bei der compamedia GmbH stand auch einmal eine Kaffeemaschine mit Kapselsystem. Nicht erst seit dem WISO-Beitrag über diese Art der Zubereitung von Deutschlands beliebtestem (Heiß-)Getränk (28. Oktober) denkt sich Joachim Schuble, compamedia-Geschäftsführer und Autor des CSR-Blogs „Nach bestem Wissen und Gewissen“, allerdings: Wir hatten – Gott sei Dank!

Denn seiner Meinung nach befindet sich der Plastikkaffee völlig zu Unrecht auf dem Vormarsch (und da befindet er sich definitiv).

Grund 1:

Er ist unfassbar teuer. So zahlt der Kaffeetrinker für 500g Kaffee in Kapselform sage und schreibe 35 Euro oder mehr. Bei Pads sind es 9 Euro, bei Filterkaffee gerade mal 4 Euro.

Grund 2:

Vielen schmeckt er zu fad’, denn es wird am wichtigsten gespart: Im WISO-Check kam heraus, dass jede Kapsel zwischen fünf und sechs Gramm Kaffee enthält. Zu wenig für einen „richtigen“ Espresso. Der enthält mindestens sieben Gramm. Teures Wasser also.

Grund 3:

Er belastet die Umwelt. Und zwar immens: Sowohl in der Produktion der Aluminiumkapseln – die ist wahnsinnig energieintensiv – als auch in der Entsorgung: Aluminium ist eigentlich recht gut recyclebar. Von einem Sammelsystem wie beispielsweise in der Schweiz sind wir aber noch weit entfernt. Würde der Kaffeedurst der Deutschen ausschließlich mit Kapseln gestillt, kämen so pro Jahr 150.000 Tonnen mehr Plastikmüll zusammen. Erschreckend, oder?

Deshalb abschließend ein DRINGLICHER Appell: Genießen Sie Ihr Frühstücksheißgetränk oder Ihren Nachmittags-Wachmacher aus der Filtertüte, per ganzer Bohne oder wie auch immer. Nur nicht: In überteuerter Müllform!