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Green-Controlling-Preis 2013 für Volkswagen und den Stuttgarter Flughafen

Stuttgart/München (csr-news) > Für ihren Ansatz zur Steuerung der betrieblichen Nachhaltigkeitsperformance hat die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) den Green Controlling Preis 2013 der Péter Horváth-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) erhalten. Der Flughafen Stuttgart teilt sich den mit 10.000 Euro dotierten Preis für innovative, nachhaltigkeitsbezogene Controlling-Lösungen in Unternehmen in diesem Jahr mit der Volkswagen AG.

Das Konzept „fairport Controlling“ der FSG überzeugte die Jury des diesjährigen Green Controlling Preises. Die Flughafengesellschaft hat in diesem Jahr einen fairport-Kodex entwickelt und darin ihre Nachhaltigkeitsziele formuliert. Diese integriert die FSG in ihre strategische und operative Planung, Steuerung und Kontrolle, in die Investitionsrechnung sowie in die interne und externe Berichterstattung. Ökologische Merkmale vervollständigen so die Unternehmenssteuerung der FSG. Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH: „Diese Anerkennung unser nachhaltigen Unternehmensentwicklung durch die Péter Horváth-Stiftung zeigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Die Weiterentwicklung unseres Controllings bringt ein noch stärkeres Bewusstsein für ökologische und soziale Themen in allen Unternehmensbereichen mit sich. Das „fairport Controlling“ trägt entscheidend dazu bei, unser Ziel zu erreichen, dauerhaft einer der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa zu werden“. Der Stuttgarter Flughafen optimiert sein Nachhaltigkeitscontrolling kontinuierlich. Um das Projekt fortzuführen, integriert die FSG derzeit auch soziale Aspekte in die Unternehmenssteuerung.

Volkswagen konnte die Juroren mit der „Think Blue. Factory.“-Strategie überzeugen. Die Umweltbelastungen in der Produktion der Marke Volkswagen sollen bis 2018 um 25 Prozent pro Fahrzeug sinken. „Think Blue. Factory.“ ist eine Strategie zur Umsetzung und verfolgt einen ganzheitlichen, unternehmerischen Ansatz, der Ökologie und Ökonomie in Einklang bringt. Die Herausforderung im Umweltcontrolling besteht darin, die ausgeprägte Wertschöpfungstiefe der 27 Standorte weltweit abzubilden und dabei eine hohe Komplexität der Daten und Messgrößen in einem Projektzeitraum von acht Jahren sicher als auch konsistent zu erfassen. Die herausragende Innovation der Umweltcontrolling-Lösung von Volkswagen ist das KPI-Berichtswesen mit seinen innovativen Auswertungen und Prognosen. Eine solche Unterstützung der Unternehmenssteuerung, die über die reine Kennzahlenverfolgung hinausgeht, ist neu in der Automobilindustrie. Die implementierte Controlling-Lösung ist Teil der Marken- und Konzernumweltstrategie und direkt in die Unternehmensprozesse integriert.
Die Controller als „Business Partner des Managements“ haben sicherzustellen, dass „mit grünen Themen schwarze Zahlen geschrieben“ werden und Ausgewogenheit bei den drei Nachhaltigkeitssäulen – Ökonomie, Ökologie und Soziales – herrscht. Die Controlling-Community hat die Bedeutung der ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit für die eigene Arbeit erkannt und in der Unternehmenspraxis gibt es beispielhafte Ansätze, ein Umweltmanagement zu entwickeln und einzuführen. Seit 2011 werden alljährlich die innovativsten und effektivsten Controlling-Lösungen zur Gestaltung und Umsetzung ökologisch orientierter Strategien, Programme und Projekte ausgezeichnet.

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