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Transparenz-Kodex für Pharmaunternehmen

Berlin (csr-news) – Ein Transparenzkodex soll die Zusammenarbeit von Ärzten und Pharma-Industrie vom Verdacht der Manipulation befreien. Die Mitgliedsunternehmen des Verbandes forschender Pharma-Unternehmen (vfa) verpflichten sich darin, aller Zuwendungen an Ärzte und Fachkreisangehörige sowie an medizinische oder wissenschaftliche Organisationen auf der jeweiligen Unternehmenswebseite offenzulegen. Die erste Veröffentlichung soll im Jahr 2016 mit den Daten des Kalenderjahrs 2015 erfolgen. Die Transparenzverpflichtung gilt für Spenden und Zuwendungen im Rahmen von Fortbildungen, Dienstleistungs- und Beratungshonorare sowie Forschung und Entwicklung. Die Abgabe von Geschenken (auch geringwertiger Werbeartikel wie Kugelschreiber oder Schreibblöcke) soll bereits ab Sommer 2014 verboten sein. „Transparenz wird heute in allen Bereichen der Gesellschaft gefordert, und die Pharma-Industrie macht beherzte Schritte, dem Rechnung zu tragen. Diese Entwicklung ist unumkehrbar“, so vfa-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer. Beschlossen wurde der Transparenzkodex in dem vfa-Zusammenschluss „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA)„. Er muss noch kartellrechtlich genehmigt werden.

Weitere Informationen im Internet:
www.pharma-transparenz.de

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