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CSRtoday: die Presseschau

CSR-Themen in der aktuellen Presse stellt Ihnen diese Ausgabe von CSRtoday vor: Soja aus dem Regenwald, Fraisr, das „Mülldreieck des Todes“, der Windpark Butendiek und eine Ethik für Tiere lauten unsere Themen. Steuern Sie gerne Ihre Hinweise auf aktuelle Presseveröffentlichungen bei!

Hückeswagen (csr-news) – CSR-Themen in der aktuellen Presse stellt Ihnen diese Ausgabe von CSRtoday vor: Soja aus dem Regenwald, Fraisr, das „Mülldreieck des Todes“, der Windpark Butendiek und eine Ethik für Tiere lauten unsere Themen. Steuern Sie gerne Ihre Hinweise auf aktuelle Presseveröffentlichungen bei!

Boykott: Soja aus gerodetem Regenwald

Die großen brasilianischen Agrarhändler haben ein Moratorium verlängert, das den Handel mit Soja aus Farmen verbietet, für die nach dem Juli 2006 Regenwald am Amazonas gerodet wurde. Die Berliner taz zitiert in ihrer heutigen Ausgabe (3.2.14) den Verband der brasilianischen Pflanzenölindustrie (Abiove) mit der Feststellung: „Das Soja-Moratorium wird im Dezember dieses Jahres enden.“ Zustande gekommen sei das Moratorium auf Druck von Unternehmensketten wie McDonald’s und der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Es verbiete ebenso die Verwendung von Soja aus Indianerschutzgebieten und von Farmen, die in moderne Sklaverei verstrickt sind.

Fraisr: „Kaufen. Verkaufen. Gutes tun!“

„In Deutschland stagniert die Summe der Spenden seit Jahren bei fünf bis sechs Milliarden Euro im Jahr. Deutschland ist da auf einem Level mit Chile und Bosnien, die Engländer spenden dreimal so viel“, sagte Lukas-C. Fischer, Gründer des Internetmarktplatzes Fraisr, der Süddeutschen Zeitung (Ausgabe vom 3.2.14). Das Blatt stellt den Jungunternehmer und sein Start-Up vor und fasst das Geschäftsmodell zusammen: „Käufer kaufen mit gutem Gewissen, Verkäufer verkaufen mehr, gemeinnützige Organisationen erhalten Zugang zu neuem Geld“. Knapp über 10.000 Euro an Spenden habe Fraisr bisher weitergeleitet, sagte Fischer der Süddeutschen. Um die Plattform auszubauen, hat Fraisr ein Crowdfunding gestartet.

Italienische Mülldeponie: „Dreieck des Todes“

Über illegale Müllablagerungen in der Nähe von Neapel und deren katastrophale Auswirkungen auf Umwelt und Menschen berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. In der „Dreieck des Todes“ genannten Region, die einmal Campania Felix hieß, vergrub die Mafia seit Anfang der 90er Jahre Industrieabfälle aus dem Norden, darunter angeblich auch radioaktiven Abfall aus Deutschland. Nach Schätzungen liegen zehn Millionen Tonnen an gefährlichem Müll in der Erde. Schwermetalle wie Nickel, Blei und Cadmium oder Stoffe wie Arsen, Quecksilber, Lösungsmittel und Dioxine können. In 70 Bürgerinitiativen wehren sich die Menschen aus der Region dagegen.

Windpark Butendiek: Naturschützer drohen mit Klage

80 Windräder sollen vor Sylt im Windpark Butendieck aufgestellt werden, das Investitionsvolumen dafür beträgt 1,3 Milliarden Euro. Wie das Magazin Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe (6/2014) berichtet, stellt ein Gutachten des Instituts für Naturschutz und Naturschutzrecht Tübingen die Rechtmäßigkeit dieses Projektes in Frage. „‘Butendiek bringt die gesamte Offshore-Windkraft in Misskredit“, sagte Kim Detloff vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) dem Magazin. Die Naturschützer fordern Nachbesserungen an der Konzeption des Windparks.

Ethik für Tiere

Ein an ethischen und philosophischen Fragestellungen orientiertes Interview mit der Tierethikerin Hilal Sezgin bringt das Magazin Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe (6/2014). Die Verfasserin des Buches „Artgerecht ist nur die Freiheit“ (C.H. Beck Verlag, München). „Ich unterscheide zwar zwischen dem Menschen als zentralem Subjekt und seinem moralischen Gegenüber als Objekt seines Handelns. Aber dass man nicht umgebracht wird, dass einem nicht die Kinder weggenommen werden, dass man nicht eingesperrt wird, diese Rechte gelten für alle Lebewesen, die physisch und psychisch darunter leiden können“, so Sezgin in dem Interview.

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