Nachrichten

CSRtoday: die Presseschau

Hückeswagen (csr-news) – CSR-Themen in der aktuellen Presse: Tödliche Tiertransporte zur See, Kifferliteratur beim Discounter, Nachhaltigkeit bei der Telekom.

Süddeutsche: Tödliche Viehtransporte zur See

Rinderkadaver mit abgeschnittenen Ohren wurden Ende Dezember immer wieder an der dänischen und südschwedischen Küste angespült. Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer aktuellen Ausgabe (4.2.14) dazu schreibt, sind Lebendtierverschiffungen weit verbreitet. Berühmt-berüchtigt seien die Schaftransporte von Australien in den Nahen Osten, erst kürzlich gingen dabei 4000 Schafe an Hitzestress zugrunde. Die in Skandinavien angespülten Kadaver stammten von einem libanesischen Frachter, der 800 Kühe aus den USA in die Nähe von St. Petersburg transportieren sollte. Im Golf von Biskaya kamen Dutzende Tiere bei einem Sturm ums Leben. Als das Schiff Brunsbüttel erreichte, seien mindestens 85 der 800 Tiere verendet gewesen, weitere elf überlebten die Durchfahren des Nord-Ostsee-Kanals nicht. „Es braucht weder viel Phantasie noch Spezialwissen, um sich klarzumachen, dass solche mehrwöchigen Transporte wahre Höllenfahrten sind“, schreibt die Süddeutsche.

taz: Lidl nimmt Kifferliteratur aus dem Sortiment

Im Online-Shop der Discountkette Lidl war bis Sonntag Fachliteratur für Kiffer erhältlich, etwa ein Buch über Anbaugrundlagen für Marihuana. Nachdem der Blog kraftfuttermischwerk darüber berichtete, nahm das Unternehmen die Literatur aus dem Angebot. Die taz: „Leider.“ Lidl teilte mit, per se keine Bücher mit der FSK-Kennzeichnung „>12“ sowie den Themen Erotik, Drogen und Gewalt in seinem Online-Shop zu listen. >> Der taz-Beitrag

WirtschaftsWoche Green: Nachhaltigkeit bei der Telekom

Birgit Klesper, Leiterin des Bereichs Group Transformational Change und Corporate Responsibility bei der Deutschen Telekom, kommt in der WirtschaftsWoche Green in einem ausführlichen Interview zu Wort. Zur Bedeutung der internen Kommunikation für das Nachhaltigkeitsengagement sagte Klesper: „Über unsere Zielsetzungen beim Thema Nachhaltigkeit sind sich im Grunde alle einig. Daher geht es weniger darum, das notwendige Bewusstsein dafür zu schaffen als darum, dieses wach zu halten. Im Arbeitsalltag ist es für viele oft schwierig, den übergeordneten Anspruch der Nachhaltigkeit im Auge zu behalten.“ >> Das Interview