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DIHK: CSR-Berichtspflicht der falsche Weg

Berlin (csr-news) – Eine CSR-Berichtspflicht „ist mit Blick auf die Motivation der Unternehmen und die Grundidee von CSR der falsche Weg“, sagte der stellv. Hauptgeschäftsführer des Deutsche Industrie- und Handelskammertages, Achim Dercks, gegenüber CSR NEWS. Unternehmen in der EU mit über 500 Mitarbeitern sollen künftig zu Nachhaltigkeitskriterien berichten müssen, so sieht es ein von der griechischen Ratspräsidentschaft und Vertretern des Europäischen Parlaments ausgehandelter Kompromiss vor, dem der Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten (COREPER) am Mittwoch zustimmte. Durch diese Verpflichtung steige für die betroffenen Unternehmen der mit der Lageberichterstattung verbundene Aufwand, so Dercks. Positiv sei, dass Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeiter von der Berichtspflicht ausgenommen sein. „Kleinere Unternehmen können aber immer noch über die Geschäftsbeziehungen erfasst werden“. Dercks weiter: „Wichtig ist es, das stetig wachsende freiwillige Engagement der Unternehmen weiter zu stärken, den Austausch über gute Beispiele zu unterstützen und die engagierten Unternehmen zu belohnen“.

Eine Übersicht zu den Reaktionen auf die geplante CSR-Berichtspflicht >> finden Sie hier.