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Bundesregierung warnt vor wachsender Azubi-Lücke

Berlin (afp) – Die Bundesregierung erwartet einem Medienbericht zufolge, dass die deutsche Wirtschaft zunehmend Probleme bei der Besetzung ihrer Lehrstellen bekommen wird. Es werde „grundsätzlich schwieriger, das betriebliche Angebot und die Nachfrage der Jugendlichen zusammenzuführen“, und zwar „nach Berufen, regional und anforderungsspezifisch“, heißt es nach Angaben der „Bild“-Zeitung (Freitagsausgabe) in einem Schreiben von Bildungsstaatssekretär Stefan Müller (CSU) an die Linken-Bundestagsabgeordnete Rosemarie Hein.

Im vergangenen Jahr konnten demnach 33.534 Lehrstellen bundesweit nicht besetzt werden. Das sei ein neuer Höchststand gewesen. Gleichzeitig blieben rund 21.000 Bewerber ohne Ausbildungsvertrag. Es gebe daher ein wachsendes Ungleichgewicht, zitierte die Zeitung aus dem Schreiben.