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Ritter Sport: Die nächsten Generationen im Blick – Nachhaltigkeit als Überzeugungstat

Nachhaltigkeit genießt bei der Alfred Ritter GmbH & Co. KG seit jeher einen hohen Stellenwert. Für 2014 kündigt das Familienunternehmen nun den ersten Nachhaltigkeitsbericht in der über 100-jährigen Firmengeschichte an. Bereits im vergangenen Jahr hat Ritter Sport als erster Schokoladehersteller das Zertifikat des Zentrums für nachhaltige Unternehmensführung ZNU der Universität Witten-Herdecke erhalten.

Waldenbuch (csr-partner) – Nachhaltigkeit genießt bei der Alfred Ritter GmbH & Co. KG seit jeher einen hohen Stellenwert. Für 2014 kündigt das Familienunternehmen nun den ersten Nachhaltigkeitsbericht in der über 100-jährigen Firmengeschichte an. Bereits im vergangenen Jahr hat Ritter Sport als erster Schokoladehersteller das Zertifikat des Zentrums für nachhaltige Unternehmensführung ZNU der Universität Witten-Herdecke erhalten. In seinem Auditbericht würdigt der TÜV Rheinland ausdrücklich das „seit vielen Jahren nachweislich hohe Engagement der Unternehmensführung für Nachhaltigkeitsmaßnahmen mit erheblichen Investitionen und Personaleinsatz“. (1)

„Als Familienunternehmen handeln wir per se nachhaltig“, erklärt Alfred T. Ritter. Der Inhaber und Vorsitzende der Geschäftsführung des mittelständischen Familienunternehmens ist seit langem für sein ökologisches Engagement bekannt und wurde bereits 1997 als „Öko-Manager des Jahres“ ausgezeichnet. „Bei allen Entscheidungen, die wir treffen, haben wir immer die Auswirkungen auf die nachfolgenden Generationen im Blick.“

Das Nachhaltigkeitsengagement von Ritter Sport umfasst zahlreiche ökonomische, ökologische und soziale Aspekte:

Ökonomie: Die Zukunft im Blick

Unternehmensführung bei Ritter Sport ist traditionell auf den langfristigen Erfolg ausgerichtet. Im Juli 2013 haben Gesellschafter, Beirat und Geschäftsführung ein neues, modernisiertes Leitbild verabschiedet. Darin sind die Ritter Sport-typischen Werte und Geschäftsgrundsätze fortgeschrieben, an denen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr tägliches Handeln ausrichten. Dieses Handeln ist vor allem von Verantwortung geprägt. Verantwortung gegenüber jedem einzelnen Mitarbeiter, gegenüber den Verbraucherinnen und Verbrauchern, der Umwelt und insbesondere nachfolgenden Generationen. Das Ziel aller Beteiligten ist es, die langfristige Unabhängigkeit des Familienunternehmens zu sichern und weiter zu stärken. So dient zum Beispiel eine aktive Marktbeobachtung und kontinuierliche Produktneu- bzw. -weiterentwicklung dazu, die Stellung des Unternehmens im Markt zu sichern.

Ökologie: Im Einklang mit Natur und Umwelt

Von besonderer Bedeutung sind die Aktivitäten des Unternehmens zur Ressourcenschonung wie zum Beispiel der Betrieb eines eigenen Blockheizkraftwerkes sowie von Photovoltaikanlagen, der Bezug von atomfreiem Strom und zahlreiche weitere betriebsinterne Maßnahmen zur Energieeffizienz. Darüber hinaus ist Ritter Sport seit fast 25 Jahren in Nicaragua aktiv, wo sich das mittelständische Unternehmen mit dem Projekt „Cacaonica“ sowie der eigenen Anbaufläche „El Cacao“ für sozial und ökologisch nachhaltige Bedingungen im Kakaoanbau engagiert. So haben bei dem Projekt „Cacaonica“ – der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperativen – moderne agroforstwirtschaftliche Anbau-methoden einen erheblichen Beitrag zum Schutz der gefährdeten Regenwälder geleistet. Auch bei dem eigenen Anbaugebiet „El Cacao“ bilden ökologische Aspekte einen Schwerpunkt. Rund ein Drittel der 2.000 Hektar großen Anbaufläche besteht aus Wald und Feuchtgebieten, die zum Schutz der Biodiversität erhalten bleiben. Der Kakaoanbau folgt den Prinzipien der Integrierten Landwirtschaft, zu denen zum Beispiel Energieeffizienz, die Vermeidung klimarelevanter Emissionen, und nachhaltige Bodenfruchtbarkeit zählen.

Soziales: Der Mensch im Mittelpunkt

Neben ökologischen sind vor allem soziale Aspekte der zentrale Beweggrund für Ritter Sport, selbst im Kakaoanbau aktiv zu werden. Aktuell sind
130 Mitarbeiter auf der Plantage tätig. Die ärztliche Versorgung, hohe Sicherheitsstandards und vor allem ein fairer Lohn, der rund 20 Prozent über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt, machen „El Cacao“ auch unter sozialen Gesichtspunkten zu einer Plantage mit Modellcharakter und Ritter Sport zu einem attraktiven Arbeitgeber. Gleiches gilt auch für den Heimatstandort in Deutschland, denn auch hier sind zum Beispiel die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen, wie es sie bei Ritter Sport gibt, längst keine Selbstverständlichkeit. Beim schwäbischen Tafelschokoladehersteller erfolgt eine objektive Bewertung jedes Arbeitsplatzes, nach der sich die jeweilige Bezahlung richtet – ungeachtet, ob eine Frau oder ein Mann den Job macht. Flexible Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle, die Möglichkeit im Home-Office zu arbeiten und die finanzielle Unterstützung bei der Kinderbetreuung sind nur einige Beispiele, wie das Unternehmen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördert. Darüber hinaus gewährt das Unternehmen zahlreiche soziale Zusatzleistungen wie zum Beispiel umfangreiche Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge und ein umfassendes Betriebssportangebot.

Die vielfältigen Aspekte des Nachhaltigkeitsengagements von Ritter Sport spiegeln sich auch in dem positiven Audit-Bericht des TÜV Rheinland wider, der dem ZNU Zertifikat vorausging. „Das Ergebnis der Auditierung zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg“, fasst Alfred T. Ritter zusammen. „Ich bin davon überzeugt, wirtschaftliches Handeln wird langfristig nur dann erfolgreich sein, wenn es mit ökologischer und sozialer Verantwortung geschieht. Nur darin liegt die Zukunft der Industrienationen.“

Ritter Sport – 100 Jahre Verantwortung

Seit jeher zählen Verantwortung für Mensch und Umwelt zu den Grundsätzen des 1912 gegründeten Familienunternehmens, das heute von Alfred T. Ritter in dritter Generation geleitet wird. 2,5 Millionen Tafeln Schokolade produziert Ritter Sport jeden Tag – und das ausschließlich im schwäbischen Waldenbuch. Von dort gelangen die quadratischen Tafeln in über 100 Länder weltweit. Zuhause in Deutschland ist jede vierte verkaufte 100 Gramm Tafel eine Ritter Sport und fast jeder Deutsche kennt die Marke Ritter Sport (gestützte Markenbekanntheit
99 Prozent).

(1) TÜV Rheinland: Bericht zum Audit gemäß ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften Food für das Unternehmen Alfred Ritter GmbH & Co. KG, S.5ff.