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Henkel: Verdreifachung der Ressourceneffizienz bis zum Jahr 2030

Henkel gehört bei Nachhaltigkeitsrankings zu den Abräumern. Immer wieder ist das Unternehmen auf den vordersten Plätzen zu finden, so auch 2013. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht gibt einen Einblick, wie Henkel im vergangenen Jahr ihre ökologische und gesellschaftliche Verantwortung wahrgenommen hat. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die aktive Einbindung und Schulung der Mitarbeiter weltweit.

Düsseldorf (csr-news) > Henkel gehört bei Nachhaltigkeitsrankings zu den Abräumern. Immer wieder ist das Unternehmen auf den vordersten Plätzen zu finden, so auch 2013. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht gibt einen Einblick, wie Henkel im vergangenen Jahr ihre ökologische und gesellschaftliche Verantwortung wahrgenommen hat. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die aktive Einbindung und Schulung der Mitarbeiter weltweit.

Einen weiteren Schwerpunkt des inzwischen 23. Berichts bilden nachhaltige Produktinnovationen, immer verbunden mit dem langfristigen Unternehmensziel, bis zum Jahr 2030 die Ressourceneffizienz zu verdreifachen.  Dieses Ziel, bei Henkel Faktor 3 genannt, ist ein wesentlicher Bestandteil der vor zwei Jahren vorgestellten Nachhaltigkeitsstrategie. Um es zu erreichen, muss die jährliche Effizienz um durchschnittlich 5-6 Prozent steigen. Bis zum Jahr 2015 wurden deshalb zunächst Zwischenschritte in wichtigen Fokusfeldern klar definiert. „Damit wollen wir bis 2015 das Verhältnis zwischen geschaffenem Wert und ökologischem Fußabdruck um insgesamt 30 Prozent verbessern“, heißt es im Bericht. Auf dem Weg dorthin wurden 2013 in einzelnen Bereichen die Ziele erreicht, beispielsweise bei der Energieeffizienz die um 15 Prozent verbessert wurde. Voraussetzung dafür sind Innovationsprozesse, die nachhaltige Lösungen ermöglichen. Ein Schwerpunkt im vergangenen Jahr war deshalb das Innovationsmanagement. Produktinnovationen spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Verbesserung der Lebensqualität und den Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Nachhaltige Innovationen sollen gleichermaßen die Kriterien Qualität, Umweltverträglichkeit sowie soziale Verantwortung erfüllen, zum Beispiel durch einen geringeren Rohstoffeinsatz in der Herstellung oder den geringeren Energieverbrauch bei der Anwendung. Diese Aspekte sind von Beginn an in die Produktentwicklung integriert. Rund 415 Millionen Euro hat sich Henkel das im vergangenen Jahr kosten lassen.

Fokusfelder_und_Ziele

„Henkel hat sich verpflichtet, seine führende Rolle im Bereich Nachhaltigkeit weiter auszubauen“, schreibt Kathrin Menges, Personalvorstand und Vorsitzende des Henkel Sustainability Council, im Vorwort des Berichts. Für den Konzern bedeutet dies, auch die weltweit rund 47.000 Mitarbeiter einzubinden. „Die Beispiele im Nachhaltigkeitsbericht zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind, unsere Ziele zu erreichen“, betont Menges. „Das Verständnis und das Engagement unserer Mitarbeiter für Nachhaltigkeit bilden dabei die zentrale Voraussetzung für unseren Erfolg. Aus diesem Grund haben wir Nachhaltigkeitsthemen noch stärker weiter in interne Schulungsmaßnahmen integriert.“ Zu den Angeboten gehörten unter anderem Trainings zur Arbeitssicherheit und spezielle Fortbildungsprogramme für Nachwuchskräfte in den Wachstumsregionen. Eine der wichtigsten Fortbildungsinitiativen im Jahr 2013 war das Programm für „Nachhaltigkeitsbotschafter“. Ziel dieses Trainings ist es, Mitarbeiter so zu schulen, dass sie das Thema Nachhaltigkeit Kollegen, Lieferanten, Kunden, Verbrauchern und Schülern kompetent vermitteln können. Seit Beginn des Programms im Jahr 2012 hat Henkel rund 1.500 Nachhaltigkeitsbotschafter ausgebildet und so weltweit mehr als 15.000 Grundschulkinder in 25 Ländern zum Thema Nachhaltigkeit geschult.

 

Der Henkel Nachhaltigkeitsbericht 2013 steht zum Download oder Online zur Verfügung.