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Enactus: Chancen sehen, unternehmerisch handeln, Lebensbedingungen verbessern

Überall in Deutschland engagieren sich Studierende in sozialen oder ökologischen Projekten des Netzwerks Enactus. In unternehmerischem Geist und mit unternehmerischen Methoden identifizieren sie Herausforderungen und Ziele, analysieren Rahmenbedingungen, entwickeln Konzepte für den Wissenstransfer und unterstützen so Menschen dabei, nachhaltig ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Gutes tun mit unternehmerischen Methoden
Überall in Deutschland engagieren sich Studierende in sozialen oder ökologischen Projekten des Netzwerks Enactus. In unternehmerischem Geist und mit unternehmerischen Methoden identifizieren sie Herausforderungen und Ziele, analysieren Rahmenbedingungen, entwickeln Konzepte für den Wissenstransfer und unterstützen so Menschen dabei, nachhaltig ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Ziel ist es jeweils, mit solchen Ansätzen die Welt im Kleinen zu verbessern. Der akademische Nachwuchs lernt auf diese Weise unternehmerische Verantwortung in der Praxis kennen und wappnet sich für unternehmerisches Denken und Handeln in einer komplexer werdenden Welt. Damit erfüllt Enactus einen wichtigen Bildungsauftrag.

 

Enactus auf einen Blick

  • weltweit tätige Non-Profit-Organisation
  • globales Netzwerk mit 62.000 Studierenden, 1600 Hochschulen, 440 Unternehmenspartnern
  • in Deutschland als gemeinnütziger Verein Enactus e.V. tätig
  • 30 Unternehmensförderer in Deutschland, darunter 1&1, AIG, Bahlsen, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, BP, Carl Zeiss, Lufthansa, Deutsche Telekom, Evonik, Ferrero, Freudenberg, Haniel, KPMG, Metro Group, Peek & Cloppenburg, SAP, Siemens und Talanx
  • Enactus in Deutschland wird von den Medienpartnern enorm, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Personalwirtschaft unterstützt.
  • in Deutschland an 41 Hochschulen vertreten, insgesamt rund 150 Projekte

www.enactus.de

 

Arbeit in den Projekten

Wie arbeiten die Enactus-Teams in Deutschland konkret? Langfristig wirtschaftlichen Nutzen für Menschen stiften, die Hilfe brauchen. Das ist das Ziel, das alle Projekte von Enactus eint. Die Teams handeln dabei frei von finanziellem Eigeninteresse. Sie helfen unentgeltlich – auch wenn die Aufgaben enorm viel Zeit erfordern. Im Mittelpunkt aller Projekte (www.enactus.de/projekte) stehen die Menschen, die von der Arbeit von Enactus profitieren sollen. Ökologische, soziale und ökonomische und ökonomische Fragen bestimmen das Handeln, örtlich und inhaltlich gibt es keine Grenzen, auch wenn viele Projekte lokal ansetzen. Die Projekte von Enactus zielen zum Beispiel darauf, geistig Behinderte in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Sie unterstützen langzeitarbeitslose Jugendliche oder helfen Kleinunternehmern in Schwellenländern wirtschaftlich auf die Beine.

 

Projektbeispiel OneDollarBrille

Weltweit leiden über 150 Millionen Menschen unter einer unbehandelten Sehschwäche, sie können deshalb nicht lernen, arbeiten oder für ihre Familie sorgen. Hier setzt ein Projekt von Enactus München an: EinDollarBrille findet in enger Zusammenarbeit mit dem EinDollarBrille e.V. (www.eindollarbrille.de) statt. Zum Einsatz kommt die vom Gründer des Vereins, Martin Aufmuth, erfundene EinDollarBrille, die von ihm entwickelte Technik zu deren Herstellung. Aufmuth hat eine Biegevorrichtung erfunden, die es ermöglicht, aus einem Draht und Gläsern eine Brille für rund 1 USD zu produzieren. Auf der Grundlage dieser Erfindung haben die Enactus-Studierenden passende lokale Geschäfts-, Ausbildungs- und Finanzierungsmodelle weiterentwickelt: In Einsätzen vor Ort haben sie Menschen zu Kleinunternehmern ausgebildet, die Brillen für den lokalen Markt herstellen, und so eine Existenzgrundlage für sie geschaffen. 2013 hat das Team dazu Ausbildungsrunden in Burkina Faso, Ruanda und Bolivien durchgeführt und dort 30 Menschen zu EinDollarBrillen-Optikern ausgebildet. Sie werden in den kommenden Jahren tausende Bedürftige in ihrem Land mit Brillen versorgen. 2014 finden weitere Ausbildungsrunden in Burkina Faso und Brasilien statt. Von dem EinDollarBrille-Projekt profitieren also sowohl die Menschen, die dank der Sehhilfe wieder arbeiten oder am Schulunterricht teilnehmen können als auch diejenigen, die als Unternehmer ein Auskommen finden.

Mit diesem Projekt hat Enactus in München 2013 den Enactus-World-Cup in Mexiko gewonnen. Die Wettbewerbe gehören untrennbar zum unternehmerischen Geist von Enactus (dazu mehr in Kürze auf den csr-news).

 

Unternehmen bei Enactus in Deutschland

Unternehmerisch kann Enactus in Deutschland auch deswegen handeln, weil hierzulande viele Unternehmen das Netzwerk unterstützen (siehe Infokasten). Diese Partner finanzieren zum einen die Aktivitäten des Netzwerks; die Sponsorenbeiträge der Unternehmen sind die Haupteinnahmequelle von Enactus. Dieses Geld braucht das Netzwerk dringend, um Enactus in Deutschland organisatorisch zusammenzuhalten, die studentischen Teams aufzubauen, zu betreuen, zu schulen und die Arbeit in den Projekten ständig zu verbessern, zum Beispiel durch Trainings. Der Beitrag der Unternehmen geht jedoch weit über das Finanzielle hinaus: Führungskräfte und Mitarbeiter der Förderunternehmen bringen sich zum Beispiel als Business Partner in die Projekte ein und helfen mit ihrer praktischen Erfahrung und Expertise dort den studentischen Teams, bessere Ergebnisse zu erzielen. Alle „Golden Level“-Förderer von Enactus entsenden außerdem jeweils ein Mitglied in den Vorstand von Enactus und entwickeln die Arbeit des Netzwerks in Deutschland dort kontinuierlich weiter.

 

Nutzen für Unternehmen

 

  • Corporate Social Responsibility: Die Unternehmenspartner von Enactus in Deutschland leben durch ihre Unterstützung der Initiative und durch ihr Enagagement für die Gesamtorganisation sowie für einzelne Hochschulteams ihre gesellschaftliche Verantwortung. Sie zeigen Flagge als verantwortungsvolles Unternehmen, indem sie in die Ausbildung eines werteorientierten Führungsnachwuchses investieren und die Arbeit an derzeit rund 150 sozialen und ökologischen Projekten in Deutschland möglich machen.
  • Corporate Volunteering: Partnerunternehmen von Enactus eröffnen ihren Führungskräften und anderen Mitarbeitern eine wertvolle Möglichkeit, sich im Sinn von Corporate Volunteering in den Projekten von Enactus zu engagieren – und dort im Austausch mit der Generation Y einzigartige Erfahrungen zu sammeln.
  • Corporate Social Employer Branding: Enactus bietet Unternehmen eine ebenso besondere wie zeitgemäße Form des CSR-Enagements: Als Arbeitgeber beweisen Partnerunternehmen von Enactus Verantwortung fürs große Ganze und bauen Brücken zur Generation Y, für die die Frage nach dem „Sinn der Arbeit“ eine besondere Rolle spielt. Kommunikation heißt im Enactus-Netzwerk „Dialog“. Als Enactus-Partnerunternehmen öffnen sie sich einen einzigartigen Zugang für das Gespräch mit gleichermaßen werteorientierten wie unternehmerisch denkenden und handelnden Talenten.

 

Kontakt
Enactus e.V.
Petra Lewe, Geschäftsführung
Tel.: 0221 2073 1550

info@enactus.de