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Geschlossener Wertstoffkreislauf bei PET-Flaschen

St.Augustin (csr-news) > Getränkeabfüller und Hersteller von Rohlingen für die Flaschenproduktion wollen die PET-Getränkeverpackungen ökologisch weiterentwickeln und einen weitgehend geschlossenen Stoffkreislauf schaffen. Mit einem neuen RAL-Gütezeichen Wertstoff PET soll die strikte Orientierung an Qualitätsstandards die Zurückführung des wiederaufbereiteten Materials in den Kreislauf angezeigt werden. In Deutschland werden pro Jahr Einwegverpackungen mit einem PET-Gesamtgewicht von rund 400.000 Tonnen befüllt, wobei rund ein Viertel des Materials aus wiederaufbereitetem PET-Kunststoff (Recyklat) stammt.

Bei der Recyklatproduktion stellen die Benutzer des RAL Gütezeichens unter anderem sicher, dass das Material nur aus Sammelsystemen für PET-Getränkeverpackungen stammt und eine Vorsortierung Fremdstoffe von PET-Flaschen trennt. Auch die Verarbeitung und der Warenausgang unterliegen hohen Anforderungen. Gleiches gilt für die Herstellung der Preforms sowie für das Flaschenblasen und die Abfüllung. Die für die Vergabe des RAL Gütezeichens geltenden Güte- und Prüfbestimmungen beziehen das gesamte Gebinde der Verpackung ein, einschließlich Etiketten und Verschlüssen. Die Mitglieder der RAL Gütegemeinschaft Wertstoffkette PET-Getränkeverpackungen, zu der sich die Benutzer des Gütezeichens zusammengeschlossen haben, wollen mit ihrer Initiative einen Beitrag zur besseren Nutzung der Rohstoffe sowie zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Sie haben das Ziel, weitere Teile der Wertstoffkette einzubeziehen und schließlich die gesamte Wertschöpfungskette bei PET-Getränkeverpackungen abzudecken. Die Güte- und Prüfbestimmungen umfassen alle PET-Getränkeverpackungen, wozu neben Flaschengebinden auch Fässer und Dosen aus PET gehören. Ausgeschlossen sind Verpackungen für andere Lebensmittel und Produkte.

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