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Service-Tool „Nachhaltigkeit“ für Planer, Architekten und Metallbauer

Düsseldorf (csr-news) > Angaben zu Inhaltsstoffen von Baustoffen wie Fugendichtmassen, Schäumen, Klebstoffen und Dichtfolien sind unerlässlich, wenn sie in als nachhaltig zu zertifizierenden Bauobjekten verarbeitet werden sollen. Da jedoch europaweit einheitlich verbindliche Vorgaben fehlen, hat Teroson, die Profi-Marke für Fenster- und Fassadenabdichtungen von Henkel, eine umfassende Nachhaltigkeitsdokumentation erstellt. Diese detaillierte Zusammenstellung berücksichtigt alle maßgeblichen Zertifizierungsinstitute und bietet eine große Hilfestellung für die Beratung von Planern, Architekten und Metallbauern.

„Durch die europaweit geänderte Bauproduktenverordnung und den Leitfaden ,Nachhaltiges Bauen’ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung haben sich die Anforderungen an Bauprodukte im Objektgeschäft deutlich verändert“, sagt Thomas Stotten, Anwendungstechniker bei Henkel. „Schon seit dem letzten Jahr fragen viele Kunden entsprechend der neuen Anforderungen Dokumente für nachhaltige Gebäude gemäß ‚Leadership in Energy & Environmental Design’ (LEED) des U.S. Green Building Councils oder des Bewertungssystems der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an. Unsere Kunden berichten uns von Zuschlägen für Aufträge mit hohem Umsatzvolumen, die sie laut eigener Aussagen ohne die umfassende Nachhaltigkeitsdokumentation von Teroson nicht erhalten hätten.“ Dass dies nur der Beginn einer neuen Entwicklung ist, scheint unstrittig. „Allein neun von zehn aktuellen Objekten eines großen Kunden werden ausschließlich unter nachhaltigen Gesichtspunkten gebaut“, so Stotten weiter. „Und das ist nur ein Beispiel.“

Klar ist, dass mit Inkrafttreten der neuen europäischen Bauproduktenverordnung im Juli 2013 bei großen Projekten der Einsatz umweltverträglicher Rohstoffe und Sekundärbaustoffe ausgeschrieben wird. Nur ist bislang offen, nach welchem Zertifizierungssystem nachhaltige Bauwerkstoffe bewertet werden sollen. Auch eine für Europa zuständige Zertifizierungsstelle ist bislang nicht eingerichtet. Groß wurde die Verunsicherung speziell in Deutschland, als das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ebenfalls im vergangenen Jahr einen Leitfaden „Nachhaltiges Bauen“ herausgegeben hat. Dieser sieht bereits seit Januar 2013 eine verpflichtende Zertifizierung aller Gebäude des Bundes durch das Bewertungssystem der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) vor.

„Für alle Metallbauunternehmen sind die geänderten Anforderungen ausgesprochen schwierig“, sagt Stotten, „weil gegenwärtig ein Informationsdefizit bei Planern und Verarbeitern vorhanden ist. Unklar ist oft, welche Eigenschaften die Produkte erfüllen müssen, damit ein Gebäude zur Übergabe tatsächlich auch als nachhaltiges Objekt zertifiziert werden kann“, so Stotten weiter. „Produkte, die den neuen Anforderungen nicht genügen, müssen mit dem zuständigen Auditor im Einzelnen besprochen werden.“ Um in diesen Fragen Klarheit zu schaffen, hat Teroson alle zur Nachhaltigkeitsbewertung von Produkten relevanten Unterlagen übersichtlich und transparent dargestellt. Mit Hilfe des Tools wird einfach erkennbar, dass die Anforderungen nach DGNB, LEED und der österreichischen Zertifizierungsstellen BauXund und baubook allesamt erfüllt sind.

 

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