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CSRbriefly am Freitag

Hückeswagen (csr-news) – Heute mit den Themen: Faber-Castell für unternehmerische Verantwortung ausgezeichnet, Kodak ruft Branche zu nachhaltigem Handeln auf, Führende Wissensinstitutionen benennen Lenkungsausschuss SDSN Germany, Besetzungspraxis im Bundesfamilienministerium, Shell nimmt Schulungszentrum für Arbeitssicherheit in Betrieb, Fortschritte im Kampf gegen Nahrungsmittelverluste, Lärm im Meer – der unterschätzte Störfaktor, Neue Studie zum Fachkräftemangel, Familienunternehmen – die besseren Arbeitgeber?, Nike veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht, NORD LB legt ersten konzernweiten Nachhaltigkeitsbericht vor und die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit.

 

Faber-Castell für unternehmerische Verantwortung ausgezeichnet
Deutschlands älteste Privatbank hat den erstmals ausgeschriebenen “Berenberg-Preis für unternehmerische Verantwortung” am Donnerstagabend vor 300 Familienunternehmern in Dresden an die Faber-Castell AG verliehen. Damit zeichnet Berenberg ein Projekt des Bleistiftherstellers aus, bei dem in Kolumbien nachhaltig karges Weideland in Wald umgewandelt wird. Die Faber-Castell AG engagiert sich mit dem prämierten Projekt im Rahmen des Klimaschutzes. Im Norden Kolumbiens bewirtschaften 51 Bauern für das Unternehmen 1.900 Hektar Wald zur Rohstoffversorgung. Hierzu stellen sie einen Teil ihrer eigenen, bis dato hauptsächlich für das Weidevieh genutzten Agrarflächen zur Verfügung. An den Ernteerlösen des Holzes werden die Landwirte beteiligt. Das Forstprojekt ist die Folge eines großflächigen, staatlich geförderten Restrukturierungsprogramms, das die von Überweidung und Erosion stark betroffenen Gemeinden entlang des Rio Magdalena umfasst. Es soll die durch Überschwemmungen und Missernten geschundene Region nicht nur ökologisch retten, sondern sie auch wirtschaftlich und politisch stabilisieren. Faber-Castell ist bislang einer der wenigen privatwirtschaftlichen Investoren, die das Projekt unterstützen. So sichert sich das Unternehmen die eigene Rohstoffversorgung aus ökologisch einwandfreien Quellen und bietet den Bauern eine Zukunftsperspektive. Als erstes Privatunternehmen weltweit darf Faber-Castell daher Emissions-Zertifikate aus Forsten verkaufen, wie sie im Kyoto-Protokoll zur Verringerung des weltweiten Treibgas-Ausstoßes vorgesehen sind.

Kodak ruft Branche zu nachhaltigem Handeln auf
Kodak hat ein White Paper mit dem Titel Prozesseffizienz für bessere Nachhaltigkeit herausgegeben, das sich gezielt an Druckbetriebe richtet, die durch die Nutzung technologischer Innovationen innerhalb ihrer Druck-Angebote und Produktionsmöglichkeiten bedeutende Umwelt- und Kosteneffizienzen realisieren wollen. Die Veröffentlichung des White Papers erfolgte anlässlich einer Präsentation von Laurel Brunner, der Autorin des Dokuments, im modernen Kodak Druckplattenwerk in Osterode am Harz, Deutschland. In sämtlichen Bereichen der Druckbranche unterliegen die Unternehmen – bedingt durch entsprechende Kundennachfrage wie auch durch eine verschärfte Umweltgesetzgebung – einem wachsenden Druck, ihre Umweltverträglichkeit zu verbessern. Deshalb betont das White Paper, dass es für Unternehmen immer wichtiger wird, ihre Prozesse zu analysieren und dafür zu sorgen, dass sie auf dem neuesten Stand der Drucktechnologie sind. Philip Cullimore, Chairman von Eastman Kodak, sagte: “Kodak hat rund 25.000 Kunden auf der ganzen Welt und wenn wir jedem einzelnen dieser Betriebe helfen können, seine Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, dann kann das nur gut sein. Schon kleine Veränderungen durch Einzelne in der Branche können einen Unterschied ausmachen und wir sind zuversichtlich, dass diese kleinen, jedoch nicht unbedeutenden Veränderungen den Sektor insgesamt dazu veranlassen, umweltbewusster zu werden.”

Führende Wissensinstitutionen benennen Lenkungsausschuss SDSN Germany
Zehn deutsche Wissensinstitutionen benannten heute erste Mitglieder für den prominent besetzen Lenkungsausschuss des neuen deutschen Sustainable Development Solutions Network (SDSN Germany). Unter dem Dach des globalen Sustainable Development Solutions Network (SDSN) setzt sich die deutsche Initiative für eine nachhaltige Entwicklung Deutschlands und weltweit ein und will zu konkreten Nachhaltigkeitsprojekten beitragen. „Dass sich auch in einem großen Industrieland wie Deutschland ein nationales SDSN gegründet hat, sehe ich als wichtigen Schritt hin zu einem globalen Entwicklungsverständnis“, so SDSN-Exekutivdirektor Guido Schmidt-Traub. „Nachhaltige Entwicklung ist Herausforderung und Chance für alle Länder dieser Welt, nicht nur für den globalen Süden“. Den Lenkungsausschuss des neuen Netzwerks bilden folgende Persönlichkeiten: Jun.-Prof. Jan Börner, Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), Prof. Joachim Fetzer, Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE), Maja Göpel, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Prof. Hermann Lotze-Campen, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Prof. Dirk Messner, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Klaus Milke, Germanwatch, Prof. Klaus Töpfer, Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), Prof. Martin Visbeck, Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“. Das Sustainable Development Solutions Network (SDSN) bündelt Expertise aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft, um nachhaltige Entwicklung in allen Regionen der Welt mit innovativen und praktisch umsetzbaren Lösungsstrategien voranzutreiben.

Besetzungspraxis im Bundesfamilienministerium
Die bei drei Stellungsbesetzungen im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in den Jahren 2011 und 2012 geübte Praxis zur Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten war rechtswidrig. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin auf die Klage der Gleichstellungsbeauftragten im Ministerium entschieden. In dem seinerzeit von der Bundesministerin Schröder geleiteten BMFSFJ waren in den Jahren 2011 und 2012 drei herausgehobene Stellen zu besetzen, nämlich diejenige des Pressesprechers des Ministeriums, die des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und die eines beamteten Staatssekretärs. Die hierzu getroffenen Auswahlentscheidungen wurden der Klägerin entweder nicht (so im Fall des Staatssekretärs) oder nur kurz vor der jeweiligen Besetzung (so im Fall des Pressesprechers und des Unabhängigen Beauftragten) mitgeteilt. Ihre Einsprüche hiergegen scheiterten ebenso wie außergerichtliche Einigungsverfahren. Mit ihren Klagen beanstandet die Klägerin die Besetzungspraxis. Sie sei in allen Fällen nicht wie gesetzlich vorgesehen rechtzeitig beteiligt worden. Die Beklagte habe von ihr zuvor in früheren Gerichtsverfahren gegebene Zusagen zur Änderung der Praxis nicht eingehalten. Die gesetzlichen Beteiligungsvorschriften bezögen sich entgegen der Ansicht des BMFSFJ auch auf Positionen politischer Beamter. Die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts gab allen Klagen statt. Die Klagen seien entgegen der Ansicht der Beklagten zulässig. Das Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG) sehe Klagen der vorliegenden Art ausdrücklich als besonders ausgestalteten Organstreit vor. Ungeachtet des Wechsels der Bundesministerin bestehe eine Wiederholungsgefahr, weil in zentralen Fragen der Besetzungspraxis weiterhin Uneinigkeit zwischen den Beteiligten bestehe. Auch in der Sache habe die Klägerin recht. In allen drei Fällen habe das BMFSFJ die gesetzlichen Vorgaben des BGleiG missachtet. Diese sehe umfassende Beteiligungsrechte der Gleichstellungsbeauftragten vor. Dazu gehörten die frühzeitige Beteiligung und die umfassende Unterrichtung bei allen Entscheidungsprozessen, um an der Willensbildung mitzuwirken und so wesentliche Weichenstellungen im Vorfeld zu beeinflussen. Das Gesetz erstrecke diese Rechte auch auf die Besetzung von Spitzenpositionen wie die politischer Beamter.

Shell nimmt Schulungszentrum für Arbeitssicherheit in Betrieb
In dem Schulungszentrum für Arbeitssicherheit werden Beschäftigte der Raffinerie und von deren Partnerfirmen geschult. Das Zentrum ergänzt die bestehenden Angebote zur Sicherheitsschulung der Rheinland Raffinerie. Es umfasst einen Trainings-Parcours, in dem verschiedene für die Raffinerie typische Instandhaltungsszenarien dargestellt werden. „Die Sicherheit der hier arbeitenden Menschen ist für uns das oberste Anliegen überhaupt“, unterstrich Peter Blauwhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Shell Deutschland Oil GmbH, während der Eröffnungsfeier, zu der rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Nachbarschaft gekommen waren. Das Safety Center solle dazu beitragen, den hohen Erwartungen an die Sicherheit in der Rheinland Raffinerie wieder besser gerecht zu werden, so Blauwhoff weiter. Die Rheinland Raffinerie hat das Safety Center gemeinsam mit ihren Partnerunternehmen entwickelt und umgesetzt. Neben den rund 1.600 Shell Mitarbeitern sind in der größten Raffinerie Deutschlands zahlreiche Mitarbeiter von Partnerfirmen tätig. Täglich befinden sich insgesamt bis zu 3000 Personen in den beiden Werksteilen in Köln-Godorf sowie in Wesseling. Immer wieder kam es dort zu, teilweise schweren, Unfällen.

Fortschritte im Kampf gegen Nahrungsmittelverluste
Mehr noch als bei der Auftaktveranstaltung vor drei Jahren hat der zweitägige SAVE FOOD Kongress in dieser Woche gezeigt, wie Nahrungsmittelverluste und -verschwendung über die gesamte Wertschöpfungskette bekämpft werden können. Hierzu gehörte vor allem die Präsentation der aktuellen Grundlagenstudie der Initiative SAVE FOOD, die Gründe und konkrete Lösungsansätze für Nahrungsmittelverluste in Kenia deutlich macht. Fallstudien in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und Fischerei in Kenia zeigen darin Ursachen und Lösungswege für Nahrungsmittelverluste auf. Die resultierenden Ansatzmöglichkeiten könnten sich auf weitere afrikanische Märkte übertragen lassen. Diese sind etwa der Aufbau von Kapazitäten entlang der Supply Chain, der gezielte Einsatz von Technologie, aber auch verstärkte Trainings für die Erzeuger, die Einrichtung lokaler Lager- und Verteilungszentren sowie die generelle Schaffung eines Bewusstseins für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit. Konkret befasst sich die Studie mit der Optimierung der Erträge bei Milch, Bananen, Fisch und Mais in Kenia. Ein weiteres anschauliches Beispiel für die zielgerichteten Aktionen der Initiative gab die Vorstellung des SAVE FOOD Mango Projektes in Kenia. Zentraler Ansatzpunkt dabei ist der Einsatz von leistungsfähigen Verarbeitungs- und Verpackungstechnologien, um eine höhere Wertschöpfung im Land zu erreichen und die Nahrungsmittelverluste bei Mangos zu reduzieren. Dabei geht es auch um die Verarbeitung von Früchten, die zum unmittelbaren Verzehr nicht mehr geeignet sind. Neben einer effizienteren Bedienung der ebenfalls steigenden Binnennachfrage soll so eine deutlich erhöhte Exportquote erreicht werden. Insgesamt sollen auf diese Weise die Verluste in der Versorgungskette zunächst um 30.000 Tonnen reduziert werden.

Lärm im Meer – der unterschätzte Störfaktor
Airguns oder Luftpulser können noch in 2.000 Kilometer Entfernung Meeressäuger stören. Das zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamtes. Der Störeffekt kann sowohl die Physis als auch die Psyche der Tiere verschlechtern. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Der Lärm in den Meeren nimmt zu und wird voraussichtlich weiter zunehmen. Allein schon wegen der weiter anstehenden Rohstofferkundungen in den Weltmeeren. Airguns spielen dabei eine wichtige Rolle. Für Meeressäuger sind sie eine erhebliche Störung. Ihre Schallimpulse können die Verständigung von Blau- und Finnwalen extrem einschränken. Im schlimmsten Fall sogar über ein gesamtes Ozeanbecken hinweg.“ Dieser Effekt träte auch dann ein, wenn Airguns nur zu wissenschaftlichen Zwecken eingesetzt werden. Airguns oder Luftpulser wurden entwickelt, um den Meeresboden nach Öl- und Gaslagerstätten zu untersuchen.

Neue Studie zum Fachkräftemangel
Fachkräftemangel belastet den Wirtschaftsstandort Deutschland. Insbesondere für mittelständische Unternehmen gewinnt deshalb Employer Branding – also das Stärken der Arbeitgebermarke – an Bedeutung. Die Hamburger Medienagentur Oberwasser hat in ihrer aktuellen Studie untersucht, wie weit die deutsche Wirtschaft tatsächlich gekommen ist in der Employer-Branding-Kommunikation. Untersuchungsgegenstand waren die “100 innovativsten Unternehmen in Deutschland”. Das Ergebnis überrascht. Denn die Mehrzahl selbst dieser so fortschrittsorientierten Unternehmen versagt beim Arbeitgeber-Marketing noch immer. So verfügen zwar die meisten der untersuchten Unternehmen über eine Karriereseite (85 Prozent), aber nicht einmal jedes fünfte (18 Prozent) betreibt dort auch Employer Branding. Meist werden unter den Reitern “Karriere” oder “Jobs”, die eigentlich auf weiter gehende Informationen hindeuten, nur die derzeit offenen Stellen annonciert. In so ziemlich allen Kriterien, die zu einer gelungenen, modernen Employer-Branding-Kommunikation gehören, sind die Unternehmen unterdurchschnittlich aufgestellt. Das betrifft sowohl die Inhalte – also Themen wie Arbeitsplatz-Flexibilität, Karrierechancen oder betriebliche Benefits – als auch die Formen, in denen sie kommuniziert werden – etwa der Einsatz von Videos, Downloads oder Interaktionen. So werden beispielsweise Work-Life-Balance-Themen – ein immer wichtiger werdender Faktor bei der Auswahl eines Unternehmens – nur auf 15 Prozent der Karriere-Sites behandelt. Vor allem für gut ausgebildete Frauen wären Informationen über flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Modelle, Teilzeit oder Betriebskindergärten entscheidende Argumente. Man muss davon ausgehen, dass in sehr viel mehr Unternehmen solche Work-Life-Balance-Aspekte praktiziert werden – wer sie dennoch nicht kommuniziert, vergibt die Chance, Fachkräfte für sich zu gewinnen, für die Familienfreundlichkeit und Flexibilität eine Rolle spielt.

Familienunternehmen – die besseren Arbeitgeber?
Eine attraktive Vergütung und Sozialleistungen werden für hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte immer wichtiger. Das zeigt die Auswertung der Befragungen von 1.466 Fach- und Führungskräften durch die Technische Universität München im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen. Besonders für Frauen erhält die Vergütung höhere Bedeutung: Im Jahr 2008 waren es 12,8 Prozent der Frauen, die eine attraktive Vergütung als eines von den drei wichtigsten Merkmalen bei der Arbeitgeberwahl nannten, im Jahr 2013 hat sich der Anteil auf 38,4 Prozent verdreifacht. Bei den Männern lässt sich ebenfalls ein Anstieg beobachten, allerdings moderater: von 33,9 Prozent im Jahr 2008 auf 46,7 Prozent im Jahr 2013. Hochqualifizierte Frauen gehen mit zunehmend mehr Selbstbewusstsein Gehaltsverhandlungen an. In den Fällen, in denen eine Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen besteht, dürfte sie sich in absehbarer Zukunft schließen“, erklärt dazu Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen. Als Faktoren für die Arbeitgeber-Wahl spielen dagegen die Reputation eines Unternehmens oder Corporate Social Responsibility/Unternehmensethik kaum eine Rolle. Bei den 14 verschiedenen Anforderungen an den künftigen Arbeitsplatz werden die Familienunternehmen auf insgesamt zehn Feldern von den Bewerbern als besser im Vergleich zu Nicht-Familienunternehmen bewertet: Bei der Arbeitsatmosphäre, der Möglichkeit zu eigenverantwortlichem Arbeiten, flachen Hierarchien und kooperativem Führungsstil werden sie z. B. besser eingeschätzt. Nur bei Internationalität, Standort, attraktive Vergütung und Reputation schneiden die Familienunternehmen in ihrer Wahrnehmung schwächer als Großkonzerne im Streubesitz ab. „Internationale Karrieremöglichkeiten bieten jedoch große Familienunternehmen eher als die in der Öffentlichkeit omnipräsenten Großkonzerne“, kommentiert Heidbreder: „Das sollten die Familienunternehmen den Bewerbern künftig viel deutlicher als bisher vor Augen führen.“ Die Bewerber sind heute durchaus in hohem Maß mobil: 42,1 Prozent geben in der Befragung an, weltweit einsatzfähig zu sein. Download Studie: „Familienunternehmen als Arbeitgeber“

Nike veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht
Der amerikanische Sportartikelhersteller Nike hat für das Geschäftsjahr 2012/13 den Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Darin zeigt sich unter anderem, wie Nike strengere Anforderungen an seine Zulieferer stellt. In der Folge hat im Berichtszeitraum die Anzahl der zuliefernden Betriebe um mehr als 120 abgenommen. Im Internet ist der Bericht unter http://www.nikeresponsibility.com/ abrufbar.

NORD LB legt ersten konzernweiten Nachhaltigkeitsbericht vor
Die NORD/LB Norddeutsche Landesbank hat ihren ersten konzernweiten Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Der Bericht umfasst alle relevanten wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Leistungen des Konzerns für das Geschäftsjahr 2013. Die detaillierte Übersicht des Konzern-Nachhaltigkeitsberichtes erleichtert vor allem nachhaltig orientierten Investoren die Entscheidung für eine Investition in die NORD/LB, die von deutschen Nachhaltigkeits-Ratingagenturen wie oekom research AG, Sustainalytics AG und imug Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovationen mbH als ein nachhaltiges Investment eingestuft wird. „Wir verstehen Nachhaltigkeit in einem umfassenden Sinne und haben den Anspruch, jede unserer Handlungen nachhaltig für die Bank, Mitarbeiter, Kunden, Eigentümer und die Gesellschaft auszurichten. Deshalb beschränkt sich Nachhaltigkeit in der NORD/LB nicht auf eine Handvoll Prestigeprojekte, sondern erstreckt sich auf die gesamte Aufstellung unserer Bank“, erklärte Dr. Gunter Dunkel, Vorstandsvorsitzender der NORD/LB. Um dieses Verständnis in allen Geschäfts- und Unternehmensprozessen zu verankern, wurde 2013 mit dem Relaunch Nachhaltigkeit ein über drei Jahre angelegtes konzernweites Projekt aufgelegt. Der Nachhaltigkeitsbericht ist eine Maßnahme des Relaunches und gibt einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten und den Stand der Umsetzung des Projektes. Der Nachhaltigkeitsbericht 2013 ist auf Basis des internationalen Standards der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt worden und enthält den für die Mitgliedschaft im UN Global Compact notwendigen Fortschrittsbericht.

Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung ruft zur Teilnahme an den bundesweiten „Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit“ auf. Vom 23. bis zum 29. Juni 2014 kann jeder beweisen, wie Nachhaltigkeit geht. Von der Tauschbörse über den Erfahrungsaustausch zur Wiedernutzung von alten Geräten und zum Recycling bis zur Handysammelaktion, vom gemeinsamen Plastikmüll-Sammeln und dem Filmabend über die Diskussionsrunde bis zur Einkaufsaktion und dem Infostand über nachhaltigen Konsum – die Aktionen von Bürgern zeigen die Vielfalt und Kreativität des Engagements für eine stärkere nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Die Anmeldung ist online unter www.aktionstage-nachhaltigkeit.de noch bis zum 23. Juni möglich.