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DHL tritt ‘Green Power Partnership’ der US-Umweltbehörde EPA bei

Bonn (csr-news) > DHL ist erstmals in das angesehene National Top 100 Ranking der U.S. Environmental Protection Agency (EPA) aufgenommen worden. DHL erreichte Platz 27 im EPA-Ranking der größten Ökostromnutzer in den USA. Das Unternehmen deckt in diesem Jahr seinen gesamten erwarteten Strombedarf in den USA aus “grünem” Strom. Um 100% des für 2014 erwarteten Stromverbrauchs zu kompensieren, erwirbt DHL fast 210.000 Erneuerbare-Energie-Zertifikate (RECs) von Windparks. 2013 hat DHL durch den Kauf von 188.000 Energiezertifikaten rund 90% seines gesamten Stromverbrauchs kompensiert. Nach Angaben der EPA entsprechen die von DHL in diesem Jahr gekauften Energiezertifikate der Vermeidung der Kohlendioxid (CO2)-Emissionen von mehr als 30.000 Personenkraftwagen oder der Emissionen aus dem jährlichen Stromverbrauch von 20.000 amerikanischen Durchschnittshaushalten. Der Erwerb von RECs unterstützt das globale GoGreen-Programm des Mutterkonzerns Deutsche Post DHL. Das gesamte Unternehmen verfolgt ein ehrgeiziges Klimaschutzziel, demzufolge die eigene CO2-Effizienz im Vergleich zum Referenzjahr 2007 bis 2020 um 30% verbessert werden soll. Um dieses Ziel zu erreichen, investiert DHL in den USA und weltweit in neue Technologien und modernisiert seine Flotte mit verbrauchsärmeren Flugzeugen und dem Kauf von Elektro- und Hybridtransportern sowie Fahrzeugen mit Alternativantrieb. Auch in den eigenen Gebäuden setzt Deutsche Post DHL auf Energieeffizienz. Bislang hat das Unternehmen die eigene CO2-Effizienz so im Vergleich zu 2007 um 18% verbessert. “Die Anerkennung von der U.S. Environmental Protection Agency ist eine große Ehre, auf die wir sehr stolz sind”, sagte Christof Ehrhart, Direktor Konzernkommunikation und Unternehmensverantwortung. “Unsere Energiezertifikat-Initiative kompensiert die Auswirkungen des Stromverbrauchs von DHL in den USA und trägt zu den weltweiten Bemühungen des Konzerns bei, seine direkten und indirekten CO2-Emissionen zu reduzieren. Diese Zertifikate sind nur einer von vielen Hebeln, die DHL nutzt, um unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.” Mit seiner Verpflichtung zu sauberem Strom hat sich DHL auch für den “Green Power Leadership Club” der EPA qualifiziert, eine Auszeichnung für Unternehmen, die die Mindestvorgaben der EPA deutlich übertreffen. Die Ökostromnutzung der Mitglieder muss das Zehnfache der Mindestvorgabe des Green Power Partnership betragen. DHL ist zudem auf der EPA 100% Green Power Nutzer Liste aufgeführt für die Nutzung von 100% grüner Elektrizität seines Bedarfs in den USA. “Die EPA freut sich, DHL als Green Power Partner begrüßen zu können, und gratuliert dem Unternehmen zu seinem 27. Platz auf unserer National Top 100 Liste der größten Ökostromkäufer”, sagte Mollie Lemon, Leiterin des Green Power Partnership der EPA. “Durch den freiwilligen Bezug von Ökostrom unterstützt DHL den Ausbau der sauberen Energien in den USA und mindert umweltschädliche CO2-Emissionen. Mit seiner beeindruckenden Verpflichtung zur 100-prozentigen Nutzung von Ökostrom setzt das Unternehmen einen Maßstab, dem andere folgen sollten.” Die von DHL erworbenen RECs wurden von Windparks erzeugt, die Strom für das US-amerikanische Stromnetz produzieren. Die Betreiber der Windparks erhalten die Zertifikate für die Erzeugung sauberer, erneuerbarer Energie von Green-e Energy, dem führenden US-Zertifizierungsprogramm für erneuerbare Energien. Die Windfarmen können die Zertifikate an andere Unternehmen verkaufen, um Emissionen aus der fossilen Stromerzeugung zu kompensieren. Jedes Zertifikat entspricht 1 Megawattstunde Strom oder 1.000 Kilowattstunden.