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Bundesminister Müller startet Wertedialog mit Welt­bank­präsident Kim

Berlin (csr-news) > Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat zusammen mit dem Präsidenten der Weltbankgruppe, Jim Yong Kim, und führenden Vertretern der Religionen und religionsnaher Entwicklungsorganisationen über Werte und Religion diskutiert. Im Mittelpunkt stand dabei die Bedeutung, die Religionen als Partner für nachhaltige Entwicklung haben können. Müller: “Werte sind das Fundament unseres Zusammenlebens. Da mir an einer werteorientierten Entwicklungspolitik sehr gelegen ist, suche ich den Dialog mit den Glaubensgemeinschaften. Religion kann Brücken bauen und Menschen motivieren, sich für Andere und die Umwelt einzusetzen. Dieses Potenzial haben wir viel zu lange vernachlässigt. Dabei ist es für uns von großer Bedeutung, dass sich wichtige internationale Institutionen wie die Weltbank und Präsident Kim an dieser Debatte beteiligen. Nur gemeinsam wird es uns gelingen, den kulturellen Dialog weltweit zu stärken und die verbindenden Werte zur Basis unserer Entwicklungszusammenarbeit zu machen.“ An dem Treffen nahmen unter anderem der Präsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman A. Mazyek, Vertreter der Kirchen sowie die Präsidentin von “Brot für die Welt”, Cornelia Füllkrug-Weitzel, und Eberhard Stilz, Präsident der Stiftung Weltethos, teil. Der Dialog mit Weltbankpräsident Kim und Religionsvertretern bildet den Startpunkt einer breiten Initiative des BMZ für eine wertebasierte Entwicklungspolitik. Dazu wurde ein abteilungsübergreifendes Team “Werte, Religion und Entwicklung” eingerichtet.