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Great Place To Work: „Das Ende der Einheits-HR“

Wer ist der beste Arbeitgeber: europaweit, in Deutschland, im Allgäu, in der IKT-Branche? Der Wettbewerb „Great Place to Work“ entstand 2002 aus einer Initiative der Europäischen Kommission und ist heute in 19 Ländern – darunter Deutschland – aktiv. Gleichzeitig wird er immer „kleinteiliger“ und fokussiert auf Regionen wie das Allgäu, Bayern, Berlin und Niedersachsen und auf Branchen wie die IKT und das Gesundheits- und Pflegewesen.

Köln (csr-news) – Wer ist der beste Arbeitgeber: europaweit, in Deutschland, im Allgäu, in der IKT-Branche? Der Wettbewerb „Great Place to Work“ entstand 2002 aus einer Initiative der Europäischen Kommission und ist heute in 19 Ländern – darunter Deutschland – aktiv. Gleichzeitig wird er immer „kleinteiliger“ und fokussiert auf Regionen wie das Allgäu, Bayern, Berlin und Niedersachsen und auf Branchen wie die IKT und das Gesundheits- und Pflegewesen.

Dabei verzeichnet der Wettbewerb stetig wachsende Teilnehmerzahlen, sagt „Great Place to Work“-Pressesprecher Ansgar Metz. Das Benchmarking basiert auf einer Mitarbeiterbefragung und einer Befragung der Personalverantwortlichen. Die Größe der teilnehmenden Unternehmen reicht von Betrieben mit zehn Mitarbeitern bis zu Konzernen mit über 10.000 Mitarbeitern. Dabei ist eine Teilnahme an der Benchmark-Studie nicht automatisch mit der Teilnahme an dem Wettbewerb verknüpft: Unternehmen können die Studienergebnisse auch nur für die eigene Standortbestimmung und als Impuls für die Weiterentwicklung der Personalarbeit nutzen.

Unter den im Benchmarking abgefragten Themen komme angesichts der demografischen Entwicklung Bereichen wie Gesundheitsmanagement, alters- und alternsgerechter Personalführung sowie dem Rekrutierung hohe Bedeutung zu, sagte Metz. In den Unternehmen sei ein Bewusstsein für die Herausforderung des demografischen Wandels vorhanden, eine systematische Berücksichtigung demografischer Herausforderungen treffe man allerdings noch eher selten an. Weiter sagte Metz, es lasse sich ein Trend zur Individualisierung der Personalarbeit und zum „Ende der Einheits-HR“ beobachten. So müssten beispielsweise unterschiedliche Generationen innerhalb der Arbeitnehmerschaft mit individuellen HR-Konzepten angesprochen werden und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf fordere flexiblere Modelle der Arbeitsorganisation.

Das Great Place to Work-Institut berät zu Fragen der Arbeitsplatzkultur und bietet Forschung, Fortbildung und Training sowie Austauschforen für interessierte Unternehmen.

Weitere Informationen im Internet:
www.greatplacetowork.de

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