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Aus- und Weiterbildungsträger für EU-Azubis in Deutschland gesucht

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ruft Aus- und Weiterbildungsträger auf, Kurse für Auszubildende aus Ländern der Europäischen Union hier in Deutschland auszuarbeiten.

Nürnberg (afp) – Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ruft Aus- und Weiterbildungsträger auf, Kurse für Auszubildende aus Ländern der Europäischen Union hier in Deutschland auszuarbeiten. Es gehe vor allem um vorbereitende und begleitende Sprachförderung, teilte die BA am Dienstag in Nürnberg mit. Im kommenden Jahr sollen laut Bundesministerium für Arbeit rund 2000 junge Menschen aus EU-Mitgliedstaaten eine duale Ausbildung in Deutschland beginnen können.

Das Programm „Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa“ (MobiPro-EU) mit Mitteln aus dem EU-Sozialfonds startete Anfang 2013. Bis 2018 stehen laut Ministerium 560,1 Millionen Euro zur Verfügung. Seit Januar 2013 stellten demnach bereits 9100 Menschen einen Antrag. Bislang war die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der BA zuständig; künftig sind dies die künftigen Projektträger, wie eine BA-Sprecherin sagte.

Das Programm ist gedacht für 18- bis 27-Jährige, die eine betriebliche Berufsausbildung hierzulande machen. Fachkräfte werden den seit Anfang Juli geänderten Kriterien zufolge nicht mehr gefördert.

Mehr Informationen für Auszubildende und Projektträger:
www.thejobofmylive.de

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