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Nachhaltigkeit in der Logistik – Gebr. Weiss veröffentlichen CSR-Report

Lauterach (csr-news) > Wie lässt sich Logistik nachhaltig gestalten, ist die zentrale Frage im neuen Nachhaltigkeitsbericht der österreichischen Spedition Gebr. Weiss. „Wir denken in Generationen“, heißt es im Bericht, denn das Unternehmen blickt inzwischen auf eine mehr als 500-jährige Geschichte zurück. „Wir verstehen unter CSR eine umfassende und verantwortungsvolle Unternehmensführung in allen Ländern, in denen Gebrüder Weiss tätig ist“, lautet dann der Anspruch an die Unternehmensführung. Rund 6.000 Mitarbeiter sind für das weltweit tätige Logistikunternehmen tätig. Die spielen eine besondere Rolle, wenn es um die Unterstützung sozialer Projekte geht. „Jeder unserer Niederlassungen ermöglichen wir, einen gewissen Anteil des Umsatzes in soziale Projekte fließen zu lassen. Neben der Verantwortung, die wir als Unternehmen für unsere Mitarbeiter, die Umwelt und Gesellschaft wahrnehmen, geben wir auch unseren Mitarbeitern Raum, hierbei eigene Akzente zu setzen“, heißt es dazu im Bericht. Insgesamt folgen die CSR-Aktivitäten der „Strategie 2020“. Diese beinhaltet neben ökonomischen und qualitätsorientierten Zielen auch ökologische und soziale Kriterien. Ein Thema ist dabei die Reuzierung der CO2-Emissionen. Insgesamt musste das Unternehmen einen Anstieg der Emissionen um 14 Prozent auf 480.000 Tonnen melden. Dieser ist allerdings im Wesentlichen auf die um fast 32 Prozent gesteigerte Transportleistung zurückzuführen. Bezogen auf die Tonne Transportgut pro gefahrenem Kilometer, konnten die Emissionen von 30,3 Gramm auf 26,3 Gramm reduziert werden. Ergebnis einer besseren Auslastung der Fahrzeuge und durch verstärkte Nutzung von Bahntransporten. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum 3,1 Millionen Euro in Maßnahmen zur Reduktion der Umweltauswirkungen und zur Steigerung der Energieeffizienz investiert. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht ist nach GRI-Richtlinien erstellt und wird ausschließlich online veröffentlicht.

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