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Wasserrisiken: Viele Unternehmen nicht vorbereitet

„Deutschland hat bei vielen Waren ein besorgniserregendes importiertes Wasserrisiko“. So heißt es in der Studie „Das importierte Risiko. Deutschlands Wasserrisiko in Zeiten der Globalisierung“, die die Naturschutzorganisation WWF heute vorstellt und aus der das Handelsblatt vorab berichtet. Die deutsche Industrie beziehe ihre Rohstoffe aus zahlreichen Schwellenländern Asiens, Südamerika und Afrikas, denen ein Wasserkollaps drohe. Betroffen seien insbesondere die Nahrungsindustrie, die Textilbranche und die Chemieindustrie. „Durch den Klimawandel und den steigenden Wasserbedarf einer immer weiter wachsenden Bevölkerung ist die Wasserknappheit in vielen Regionen der Welt zur Realität geworden“, sagte der Indien-Chef von BASF, Raman Ramachandran, der Zeitung.

Düsseldorf (csr-news) – „Deutschland hat bei vielen Waren ein besorgniserregendes importiertes Wasserrisiko“. So heißt es in der Studie „Das importierte Risiko. Deutschlands Wasserrisiko in Zeiten der Globalisierung“, die die Naturschutzorganisation WWF heute vorstellt und aus der das Handelsblatt vorab berichtet. Die deutsche Industrie beziehe ihre Rohstoffe aus zahlreichen Schwellenländern Asiens, Südamerika und Afrikas, denen ein Wasserkollaps drohe. Betroffen seien insbesondere die Nahrungsindustrie, die Textilbranche und die Chemieindustrie. „Durch den Klimawandel und den steigenden Wasserbedarf einer immer weiter wachsenden Bevölkerung ist die Wasserknappheit in vielen Regionen der Welt zur Realität geworden“, sagte der Indien-Chef von BASF, Raman Ramachandran, der Zeitung.

Unternehmen das Wassermanagement noch deutlich verbessern, Optimierungsbedarf bestehe bereits am Anfang der Produktionskette. Jedoch seien vielen Unternehmen diese Wasserrisiken nicht einmal bewusst, heißt es in der WWF-Studie. „Die meisten Firmen haben einen großen Nachholbedarf “, bestätigte Hendrik Fink, Experte für Nachhaltigkeit bei der Unternehmensberatung Pricewaterhouse Coopers, gegenüber dem Handelsblatt.

Nach dem Zeitungsbericht entwickeln 14 multinationale Konzerne, darunter BASF, Bayer und Siemens, in Indien eine Datenbank, welche die dortige Grundwassersituation erfasst. Das „Indian Water Tools“ soll auch eine Entscheidungshilfe für Investitionen bieten. Doch Wassermangel stellt nicht nur auf dem asiatischen Subkontinent eine Herausforderung dar: In Afrika fehlt laut African Development Bank rund zwei Drittel der Menschen auf dem Land eine ausreichende Wasserversorgung.

Nach einer Studie des Uno-Umweltprogramms liegen Afrikas erneuerbare Reserven an Frischwasser pro Jahr und Einwohner rund ein Drittel unter dem weltweiten Durchschnitt. Demografieforscher sagen Afrika zudem eine Verdoppelung seiner Bevölkerung von derzeit 1,1 auf 2,4 Milliarden Menschen bis zum Jahr 2050 voraus.

Die WWF-Studie „Das importierte Risiko“ >> als PDF zum Download.

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