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Indische Regierung fordert weniger Zucker in Pepsi-Getränken

Die indische Regierung hat den US-Konzern PepsiCo aufgefordert, den Zuckergehalt in seinen Limonaden zu reduzieren.

Neu Delhi (afp) – Die indische Regierung hat den US-Konzern PepsiCo aufgefordert, den Zuckergehalt in seinen Limonaden zu reduzieren. Dies habe der für Lebensmittel zuständige Minister Harsimrat Kaur Badal bei einem Treffen am Dienstag an PepsiCo-Chefin Indra Nooyi herangetragen, teilte sein Ministerium am Mittwoch mit. Der Getränkehersteller äußerte sich zunächst nicht zu der Forderung.

PepsiCo verkauft in Indien die Erfrischungsgetränke 7Up, Mirinda, Mountain Dew und Pepsi und betreibt dort mehrere Fabriken und Abfüllanlagen. In einigen Ländern ersetzt der Getränkehersteller Zucker teilweise mit dem Süßstoff Stevia; dieser ist jedoch in Indien nicht zugelassen.

In Indien werden die Themen Fettleibigkeit und Diabetes immer wichtiger. Vor allem in der Mittelschicht nimmt der Konsum von Fastfood und Softdrinks zu. Da die Inder aber derzeit noch weniger Limonaden trinken als die Menschen in anderen asiatischen Ländern, ist der Markt dort besonders interessant für PepsiCo. Der Konzern will deshalb bis 2020 insgesamt 5,5 Milliarden Dollar (4,2 Milliarden Euro) in das Geschäft in Indien investieren.

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