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Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen“

Berlin (csr-news) > Nie zuvor in der R+V-Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen“ befürchteten so wenige Bundesbürger, dass es mit der Wirtschaft bergab geht und die Arbeitslosenzahlen steigen. Der Angstindex, der Durchschnitt aller langjährig abgefragten Ängste, sank um 2 Prozentpunkte auf 39 Prozent – und damit auf den niedrigsten Wert seit 20 Jahren. 2014 liegen nur vier Ängste über der 50-Prozent-Marke. „Am meisten Sorgen machen sich die Bundesbürger ums Geld, die Umwelt und ihre eigene Gesundheit“, so Rita Jakli, Leiterin des R+V-Infocenters, bei der Vorstellung der aktuellen Ausgabe der Studie. Seit mehr als 20 Jahren befragt das R+V-Infocenter in einer repräsentativen Studie rund 2.400 Bürger nach ihren größten wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Ängsten.

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Quelle: „Die Ängste der Deutschen“.

„Die Bürger registrieren sehr aufmerksam, dass nicht nur die steigenden Nahrungsmittelpreise zu den hohen Lebenshaltungskosten beitragen“, so Professor Manfred G. Schmidt, Politologe an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und Berater des R+V-Infocenters. „Der weit ausgebaute Sozialstaat und der anspruchsvolle Umweltschutz in Deutschland fordern ihren Tribut und verknappen das verfügbare Einkommen vor allem durch hohe Sozialabgaben und Steuern sowie durch steigende Gebühren für Strom, Gas, Wasser und Abfallbeseitigung.“

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Quelle: „Die Ängste der Deutschen“.