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Bilanz des Wiener ÖkoBusinessPlans

Wien (csr-news) > „Mehr als 1.000 Wiener Betriebe haben im Rahmen des Serviceprogramms der Stadt Wien bereits nachhaltige Maßnahmen umgesetzt“, bilanzierte Umweltstadträtin Ulli Sima den bereits seit 16 Jahren bestehenden ÖkoBusinessPlan von Österreichs Hauptstadt. 121,5 Millionen Euro weniger Betriebskosten in 16 Jahren, 331.000 Tonnen CO2 eingespart, mehr als 2,5 Mio. m3 Trinkwasser nicht gebraucht und 93,4 Millionen Transportkilometer eingespart, lautet die Bilanz in Zahlen. Eine erfreuliche Bilanz für Sima: „Der ÖkoBusinessPlan Wien ist mittlerweile international bekannt und dient als Vorbild für viele andere Stadtregierungen bei der Erstellung nachhaltiger Programme“. Tatsächlich scheinen auch die Unternehmen zufrieden zu sein. Eine aktuelle Projektarbeit von Studierenden der inter-und transdisziplinären Ringlehrveranstaltung „Sustainability Challenge“ die an mehreren Wiener Universitäten durchgeführt wird, kam zu dem Ergebnis, dass 87 Prozent der ÖkoBusinessPlan Betriebe sind mit dem Angebot zufrieden sind. Neben Einsparungen bei Finanzen und Ressourcen ist vor allem der Imagegewinn ein großer Motivationsfaktor für die Teilnahme am ÖkoBusinessPlan. Jeder fünfte Betrieb gab an, sich aus diesem Grund für eine Teilnahme entschieden zu haben. „Wir setzen das Programm bereits seit so vielen Jahren erfolgreich um und noch immer bin ich von den Gesamtergebnissen beeindruckt“, so Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung. „Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir ganz bewusst auf einfach realisierbare und auch kostengünstige Maßnahmen setzen.“ Ziel des ÖkoBusinessPlan Wien ist es nicht nur, nachhaltige Vorzeigebetriebe zu unterstützen, sondern die breite Masse an Unternehmen davon zu überzeugen, dass sich Nachhaltigkeit rechnet. Der ÖkoBusinessPlan ist das Umwelt-Service-Paket der Stadt für Wiener Unternehmen und wurde 1998 von der Wiener Umweltschutzabteilung ins Leben gerufen.

Über den Autor

CSRjournalist

Achim Halfmann ist Geschäftsführer von CSR NEWS und lebt im Bergischen Land. Seine Themen liegen vorallem in den Bereichen Gesellschaft, Medien und Internationales.

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