Agenturmeldung Nachrichten

Wiesenhof-Chef begrüßt deutschlandweite Vorgaben für mehr Tierschutz

Deutschlands größter Geflügelfleischproduzent Wiesenhof begrüßt die Initiative von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) für mehr Tierwohl. Es sei erfreulich, dass nun erstmals auf nationaler Ebene einheitlich am Thema Tierschutz gearbeitet werde, sagte Wiesenhof-Chef Peter Wesjohann der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Osnabrück (afp) – Deutschlands größter Geflügelfleischproduzent Wiesenhof begrüßt die Initiative von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) für mehr Tierwohl. Es sei erfreulich, dass nun erstmals auf nationaler Ebene einheitlich am Thema Tierschutz gearbeitet werde, sagte Wiesenhof-Chef Peter Wesjohann der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom Freitag. Für die Lebensmittelwirtschaft sei es wichtig, dass deutschlandweit die gleichen Vorgaben für Produzenten gelten und keine Unterschiede zwischen einzelnen Bundesländern bestehen würden.

Der Wiesenhof-Chef forderte die Bundesregierung auf, sich auch auf europäischer Ebene für einheitliche Standards bei der Tierhaltung stark zu machen. Sonst stehe zu befürchten, dass Fleisch aus Nachbarländern importiert werde, in denen die Vorgaben geringer seien als in Deutschland. Hierzulande seien die Maßgaben für die Produzenten mit Abstand am höchsten, betonte Wesjohann.

Wiesenhof gehört zur PHW-Gruppe mit Sitz im niedersächsischen Rechterfeld. Etwa jedes dritte Hähnchen, das in Deutschland geschlachtet wird, ist nach Unternehmensangaben ein Wiesenhof-Hähnchen.

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hatte die Initiative am Mittwoch vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren sollen schrittweise die Lebensbedingungen der Nutztiere verbessert werden. Der Minister setzt dabei auf „verbindliche Freiwilligkeit“.

CM15_Tierwohl

Hinterlassen Sie einen Kommentar