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Unternehmen und Bildung

“Unternehmen und Bildung” heißt das Schwerpunktthema der Septemberausgabe des CSR MAGAZIN, mit dem wir Ihnen spannende und praxisrelevante Themen anbieten. Das Printmagazin erscheint am 25. September. CSR NEWS-Partner gelangen hier zum eBook der Magazinausgabe, anderen Lesern bieten wir einen Überblick zu den Einzelbeiträgen.

Hückeswagen (csr-news) – “Unternehmen und Bildung” heißt das Schwerpunktthema der Septemberausgabe des CSR MAGAZIN, mit dem wir Ihnen spannende und praxisrelevante Themen anbieten. Das Printmagazin erscheint am 25. September. CSR NEWS-Partner gelangen hier zum eBook der Magazinausgabe (getreu unserem Motto “online first), anderen Lesern bieten wir einen Überblick zu den Einzelbeiträgen.

Mission / Impact Investing

Beim Mission oder Impact Investment steht die direkte Erreichung nachhaltiger gesellschaftlicher Ziele im Vordergrund, etwa in Form von Investments in Sozialunternehmen oder Startups. Diese Anlageform gewinnt u.a. für (Unternehmens-)Stiftungen an Bedeutung, die auf ihre Kapitalanlagen kaum Erträge erzielen und deshalb nach anderen Möglichkeiten suchen, mit ihrem Kapital gesellschaftliche Wirkungen zu erzielen. Der Beitrag bietet Beispiele für Mission oder Impact Investment, erläutert den Unterschied zum nachhaltigen Investment, bietet eine Übersicht zur Größe des Marktes und nennt Chancen und Risiken dieser Anlageform. (Manche Formen des Crowdfunding können als „Mission Investment“ für Kleinanleger gesehen werden, wobei nach der Euphorie für diese Finanzierungsform derzeit die Risiken für die Kleinanleger in den Fokus der Diskussion rücken.)

Mobilitätsmanagement in Unternehmen

Der Verkehr trägt massiv zum Ausstoß von Klimagasen bei und bietet, da er wenig effizient organisiert ist, ein enormes Einsparpotenzial. Ein Ansatzpunkt ist das Mobilitätsmanagement in Unternehmen, zu dem eine systematische Analyse des Fuhrparks und Mobilitätsverhaltens, das Entwickeln von Synergien und Auto-Alternativen, Mitarbeitermotivation sowie ein gegebenenfalls softwaregesteuertes, effizienteres Fuhrparkmanagement gehören. Die Vorteile für Unternehmen bestehen zum Beispiel darin, dass sie die Auslastung ihres Fuhrparks verbessern, die Übermotorisierung senken, Sprit-, Versicherungs- und Parkraumkosten mindern und ihre Mitarbeiter sicherer und gesünder unterwegs sind – per Bahn, zu Fuß oder per Fahrrad.

Elektro-Recycling

Was passiert mit dem Elektroschrott aus Deutschland, der Schweiz und Österreich? Wie hoch ist die Recyclingquote – ggf. nach Produktgruppen unterschiedlich? Welche „Schätze“ können „gehoben“ werden? Welche Risiken und Missbrauchsformen gibt es in der weltweiten Elektroschrottentsorgung – und wie lässt sich diesen entgehen? Welche Verantwortung tragen Produzenten, der Handel und die Verbraucher (auch im B2B)?

Rückblick und Ausblick: Was hat die UNESCO Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ erreicht?

Wie waren Unternehmen beteiligt? Was hat sich bewährt und sollte weitergeführt werden? Was hat sich an allgemeinbildenden Schulen und in der Lehrerausbildung verändert? Und was an den Hochschulen: Wie lernen z.B. angehende Stadtplaner oder Architekten heute, nachhaltige Städte zu bauen? Oder wie selbstverständlich sind Themen wie kulturelle Vielfalt, Armutsbekämpfung, Geschlechtergleichheit und ökologische Vielfalt Teil von wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen oder MBAs geworden?

Nachhaltigkeit in der beruflichen Ausbildung

Welche Bedeutung besitzen Nachhaltigkeitsthemen in der Ausbildung? Wo ist sie in den Curricula verankert? Was passiert dazu an den Berufsschulen? Wie sind Berufsschullehrer auf diese Themen vorbereitet? Und wo finden sich Nachhaltigkeitsthemen in den Unterrichtsmaterialien? Was passiert in Betrieben dazu? Hat die UN-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung das Thema in der beruflichen Ausbildung vorangebracht?

Nachhaltigkeit beim Konsumenten (Upstream)

Bei vielen Unternehmen entstehen Umweltauswirkungen ihrer Produkte zu einem Großteil in der Nutzungsphase. Um ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, müssen die auch auf die Kunden einwirken. Welchen Einfluss können Handelsunternehmen über die Sortimentsgestaltung nehmen? Wie sieht es im Lebensmitteleinzelhandel aus? Es gibt, Ansätze Bioprodukte prominenter zu platzieren. Ein anderes Beispiel ist die Systemgastronomie mit der Müllproblematik, die über Aufklärung eine Verbesserung erreichen will. Der Beitrag zeigt, wie Unternehmen das Einkaufsverhalten ihrer Kunden lenken können. Gibt es gute Beispiele? Was sind die Herausforderungen? Was erwarten Kunden? Und lässt sich auch auf den – verantwortungsvollen – Umgang eines Kunden mit Produkten Einfluss nehmen?

Bildung im Kakaosektor Westafrikas

Angesichts fallender Weltmarktpreise verarmen weltweit Kakaobauern und ziehen sich aus dem Geschäft zurück. Das wird zu einem Problem für die Schoko-Hersteller, zumal Kakaoprodukte auf dem Weltmarkt eine wachsende Nachfrage erleben. An der Elfenbeinküste hat sich unsere Autorin angesehen, wie westliche Konzerne mit Schulungen die Ernten verbessern und das Einkommen der Bauern steigern wollen.

Bildungssponsoring und PPP-Projekte im Bildungsbereich

Das Engagement von Unternehmen für die schulische und hochschulische Bildung gewinnt an Bedeutung – nicht zuletzt aufgrund fehlender finanzieller Mittel im Bildungssektor. Die Spannbreite unternehmerischen Engagements reicht dabei vom einfachen Sponsoring über den Einsatz von Unternehmensmitarbeitern als Lehrkräfte oder dem Angebot an Materialien bis zu umfassenderen Kooperationen. Manchmal sind dabei nicht die Unternehmen unmittelbar aktiv, sondern ihre Stiftungen. Kritisch diskutiert wird in diesem Zusammenhang die Nutzung eines solchen Engagements für das Marketing oder den Einfluss auf Bildungsinhalte sowie eine fehlende Transparenz. Der Beitrag bietet eine Übersicht zu solchem Engagement, stellt einzelne Beispiele vor und zeigt insbesondere, wie ein verantwortungsvolles unternehmerisches Engagement im Bildungssektor aussehen kann.

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