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BASF bewertet Produktportfolio unter Nachhaltigkeitsaspekten

Ludwigshafen (csr-news) > Der Chemiekonzern BASF hat ein neues Verfahren entwickelt um sein Produktportfolio unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zu steuern. Rund 50.000 relevante Produktanwendungen werden mit der Methode „Sustainable Solution Steering“ systematisch auf Nachhaltigkeitsaspekte untersucht und bewertet. Dadurch sollen den Kunden ermöglicht werden, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele besser zu erreichen. Die bewerteten Produkte stehen für einen Umsatz von rund 56 Milliarden Euro. Während der vergangenen drei Jahre hat BASF bereits mehr als 80 % des relevanten Portfolios analysiert. Zum Beispiel wird erhoben, welchen Beitrag ein Produkt zu Kosteneffizienz, Ressourcenschonung sowie zu Gesundheit und Sicherheit leistet. Die konkreten Nachhaltigkeitsbedürfnisse der verschiedenen Kundenindustrien werden dabei ebenso einbezogen wie regionale Unterschiede. Anschließend geht es darum zu bewerten, inwiefern die Lösungen von BASF diesen Bedürfnissen entsprechen. Für Transitioner, machen etwa 4,5 Prozent der Produkte aus, wurden spezifische Nachhaltigkeitsherausforderungen erkannt, konkrete Aktionspläne definiert die sich bereits in der Umsetzung befinden.

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Auf Grundlage der bisherigen Ergebnisse hat BASF alle analysierten Produktanwendungen in vier Kategorien eingeteilt. So befinden sich rund 22 Prozent der Produkte in der Kategorie Accelerator, die einen besonderen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette leisten. Mit 73 Prozent die größte Gruppe sind die Performer, das sind Lösungen, die Standard-Anforderungen des Marktes hinsichtlich Nachhaltigkeit voll und ganz erfüllen. Anwendungen, die maßgebliche Nachhaltigkeitskriterien nicht ausreichend erfüllen, werden als Challenged bezeichnet. Für diese Produkte entwickelt BASF Aktionspläne, um verbesserte Lösungen zu finden. Das gilt derzeit für 0,5 %. Ziel des Sustainable Solution Steering ist es, den Anteil an Accelerator-Lösungen langfristig zu erhöhen, um so die Nachhaltigkeitsleistung der BASF und ihrer Kunden weiter zu verbessern. Das Produktportfolio soll deshalb zukünftig kontinuierlich überprüft werden. Aufgrund neuer Anforderungen des Marktes oder neuer gesetzlicher Bestimmungen, könne sich die bisherigen Zuordnungen allerdings ändern. Bis Ende 2014 soll die Analyse des gesamten Produktportfolios abgeschlossen sein.