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Annette Frier kritisiert Arbeitsbedingungen für Schauspieler

Schauspielerin Annette Frier hat die nach ihrer Auffassung zunehmend schlechten Arbeitsbedingungen in ihrem Beruf kritisiert.

Berlin (afp) – Schauspielerin Annette Frier hat die nach ihrer Auffassung zunehmend schlechten Arbeitsbedingungen in ihrem Beruf kritisiert. Sie sei wegen ihrer aktuell vielen Engagements zwar nur indirekt betroffen, sagte die 40-Jährige der Zeitung „Die Welt“ vom Freitag. „Die anderen 98 Prozent haben wenig Arbeit, werden immer schlechter entlohnt, kriegen oftmals kein Hotel bezahlt, wenn sie mal auswärts drehen, auch Fahrtkosten werden immer seltener erstattet.“

Frier sagte, sie könne gut verstehen, dass sich viele ihrer Kollegen ein zweites Standbein schafften. Sie selbst habe früher gekellnert. Falls auch sie nicht mehr von der Schauspielerei leben könnte, würde sie eine Rückkehr in ihren alten Beruf erwägen: „Ich hab‘ ja gut zu tun, deshalb stellt sich die Frage nicht. Aber sonst, tja, dann wäre es vielleicht nahe am Kellnern? Ich liebe Bistros, Restaurants, alle Orte, wo man hingehen kann. Meine romantische Vorstellung von mir als Café-Besitzerin: Alle meine Freunde kommen, und ich muss nirgendwo mehr hingehen.“

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