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Stadt Paris will Ende von Einweg-Plastiktüten in Geschäften

Paris (afp) – Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo will ein Aus für Einweg-Plastiktüten in den Geschäften ihrer Stadt – und setzt dabei auf freiwillige Vereinbarungen mit dem Einzelhandel. Paris solle die erste Stadt Frankreichs werden, in der an Kassen keine Plastiktüten mehr verteilt werden, erklärte das Rathaus am Dienstag. Plastiktüten seien nicht nur umweltschädlich, sondern auch gesundheitsschädlich.

Vor einem ab 2016 geplanten landesweiten Plastiktüten-Verbot wolle Paris vorangehen, erklärte das seit Frühjahr von der Sozialistin Hidalgo geführte Rathaus. Paris wolle zudem mit Blick auf die 2015 in der französischen Hauptstadt organisierte UN-Klimakonferenz „weltweiter Vorreiter beim Übergang von einer Wegwerf- hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft“ werden. Nun sollten Beratungen mit Handelsketten und kleinen Geschäften zu den Plastiktüten beginnen.

Die regierenden Sozialisten wollen Einweg-Plastiktüten landesweit ab dem 1. Januar 2016 per Gesetz aus Supermärkten und Geschäften verbannen. Die Regelung sollte ursprünglich Teil eines Gesetzes zur Biodiversität werden, wurde nun aber einem neuen Energiewende-Gesetz angehängt, über das von Mittwoch an in der Nationalversammlung beraten wird.

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CSRjournalist

Achim Halfmann ist Geschäftsführer von CSR NEWS und lebt im Bergischen Land. Seine Themen liegen vorallem in den Bereichen Gesellschaft, Medien und Internationales.