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Aldi Nord will Arbeitsbedingungen von Marktleitern verbessern

Der Discounter Aldi Nord will die Arbeitszeit seiner Marktleiter kürzen, aber nicht deren Gehalt.

Frankfurt/Main (afp) – Der Discounter Aldi Nord will die Arbeitszeit seiner Marktleiter kürzen, aber nicht deren Gehalt. Wie die „Lebensmittel-Zeitung“ am Mittwoch berichtete, verhandelt das Unternehmen derzeit mit den 400 Betriebsräten in den 35 Regionalgesellschaften über ein neues Arbeitszeit- und Vergütungsmodell. Das Management habe vorgeschlagen, die Arbeitszeit der Marktleiter bei gleichbleibender Bezahlung von derzeit 45 auf 40 Wochenstunden zu senken. Aldi Nord bestätigte den Bericht.

Laut „Lebensmittel-Zeitung“ will Aldi Nord in allen Filialen zudem eine elektronische Zeiterfassung einführen. Bei der Bezahlung wolle der Discounter den „variablen Teil der übertariflichen Vergütung“ abschaffen und durch eine feste „Aldi-Zulage“ ersetzen, hieß es in dem Bericht weiter. Außerdem solle die Ausbildungsvergütung steigen. Das Management in Essen betrachte die neuen Arbeitsverträge als „nächsten Meilenstein in der Zukunftsorientierung unserer Unternehmensgruppe“.

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CSRjournalist

Achim Halfmann ist Geschäftsführer von CSR NEWS und lebt im Bergischen Land. Seine Themen liegen vorallem in den Bereichen Gesellschaft, Medien und Internationales.

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