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Social Entrepreneurship: Deutschen Startups fehlt Wissen über Förderer

Deutschen Startups fehlt das Wissen über mögliche Kapitalgeber und deren Angebote sowie Erwartungen. Weiter sagte Annika Horn, Venture Lab Manager an der Hamburger The DO School, am Mittwoch in Berlin, dass die Zahl der Support-Organisationen für Startups stark wachse – mit globalen Neugründungen alle zwei bis drei Wochen. In Europa gebe es derzeit etwa 14 Support-Organisationen. Horn sprach bei einem Workshop im Rahmen der 6. Internationalen CSR-Konferenz in Berlin.

Berlin (csr-news) – Deutschen Startups fehlt das Wissen über mögliche Kapitalgeber und deren Angebote sowie Erwartungen. Weiter sagte Annika Horn, Venture Lab Manager an der Hamburger The DO School, am Mittwoch in Berlin, dass die Zahl der Support-Organisationen für Startups stark wachse – mit globalen Neugründungen alle zwei bis drei Wochen. In Europa gebe es derzeit etwa 14 Support-Organisationen. Horn sprach bei einem Workshop im Rahmen der 6. Internationalen CSR-Konferenz in Berlin.

Die Startup-Beraterin verwies auf Netzwerke, die Gründer beim Zugang zu Kapital und Wissen unterstützen: das Global Social Entrepreneurship Network mit derzeit 42 Mitglieder in 28 Ländern und die Plattform enable impact, eine Art „Facebook für Startups“, das über 1000 Investoren nutzen.

Aufgabe der Wissenschaft sei es, Datenbasis und Forschungsstand zum Social Entrepreneurship zu verbessern – und die Praxis zu unterstützen, sagte Horn. Zu den Forschungsfragen sollte gehören: Was kommt für Startups nach einem Förderungsprogramm? Und welche Netzwerke kann ein Programm bieten?

Horn stellte das folge Schema vor, das unterschiedliche Support-Organisationen differenziert darstellt:

In dem Workshop sagte Rüdiger Hahn, Professor für Nachhaltige Unternehmensführung an der Universität Kassel, zur Zukunft der Startups: „Social Businesses werden nicht alle Probleme lösen, aber es wird sie auch in 20 Jahren noch geben.“ Allerdings: „Es werden nicht viel mehr als heute sein.“ Hahn unterschied zwischen drei Gruppen sozialer Startups: solchen, die einen added value bieten, aber nicht im Geschäftsfmodell verankert sind; in das Geschäftsmodell integrierte Ansätze, etwa mit Bedeutung in der Lieferkette; und solchen Startups, die verschiedene Akteure zu Nachhaltigkeitsherausforderungen zusammenbringen.

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