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Lego beendet Shell-Kooperation

Der Spielzeughersteller Lego will seine Zusammenarbeit mit dem Ölkonzern Shell nicht weiter fortsetzen. Dies gab Jørgen Vig Knudstorp, CEO der LEGO Group heute bekannt. Damit reagiert das Unternehmen auf eine Greenpeace-Kampagne gegen die Kooperation. Die Umweltschützer prangerten dabei vor allem die von Shell geplanten Öl-Bohrungen in arktischen Gewässern an und wie die Kooperation mit Lego in diesem Zusammenhang zur Imagepflege missbraucht würde.

London (csr-news) > Der Spielzeughersteller Lego will seine Zusammenarbeit mit dem Ölkonzern Shell nicht weiter fortsetzen. Dies gab Jørgen Vig Knudstorp, CEO der LEGO Group heute bekannt. Damit reagiert das Unternehmen auf eine Greenpeace-Kampagne gegen die Kooperation. Die Umweltschützer prangerten dabei vor allem die von Shell geplanten Öl-Bohrungen in arktischen Gewässern an und wie die Kooperation mit Lego in diesem Zusammenhang zur Imagepflege missbraucht würde (siehe Beitrag auf CSR-NEWS). Lego will allerdings den bestehenden Vertrag noch erfüllen. Gleichzeitig kritisierte Jørgen Vig Knudstorp allerdings auch das Vorgehen von Greenpeace. Man wolle nicht mit der Greenpeace-Kampagne in Verbindung gebracht werden, schreibt Knudstorp und wirft den Umweltschützern vor, sie hätten die Marke Lego für ihre Zwecke benutzt. Stattdessen wäre es besser gewesen, Greenpeace hätte sich direkt an Shell gewandt. Die Kampagne gegen die Kooperation zwischen Lego und Shell ist Teil einer internationalen Greenpeace-Kampagne zum Schutz der Arktis.