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Bosch lässt privates Telefonieren und Surfen am Arbeitsplatz zu

Bosch-Mitarbeiter können künftig am Arbeitsplatz E-Mail, Internet und Telefon auch privat nutzen. Den Beschäftigten solle damit der Arbeitsalltag erleichtert werden, teilte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen am Freitag in Stuttgart mit. Der Konzern will demnach insgesamt die flexible Arbeitskultur ausbauen.

Stuttgart (afp) – Bosch-Mitarbeiter können künftig am Arbeitsplatz E-Mail, Internet und Telefon auch privat nutzen. Den Beschäftigten solle damit der Arbeitsalltag erleichtert werden, teilte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen am Freitag in Stuttgart mit. Der Konzern will demnach insgesamt die flexible Arbeitskultur ausbauen. Mit dem Betriebsrat wurden dafür neue Vereinbarungen getroffen, die für die Beschäftigten in Deutschland gelten sollen.

Die Bosch-Mitarbeiter können den Angaben zufolge etwa künftig auf dem Firmencomputer in der Mittagspause privat im Internet surfen oder eine Online-Überweisung abschicken. Die Mitarbeiter dürfen demnach auch ihre geschäftliche E-Mail-Adresse oder das Firmentelefon privat nutzen.

Bosch will nach eigenen Angaben mit einheitlichen Regeln das mobile Arbeiten vereinfachen. „Wir wollen den Wandel unserer Arbeitskultur weiter voranbringen, weil wir von den Vorteilen flexibler Arbeitsmodelle überzeugt sind“, erklärte Arbeitsdirektor Christoph Kübel. Die freie Wahl von Arbeitsort und -zeit steigere die Zufriedenheit der Mitarbeiter, liefere bessere Arbeitsergebnisse und stärke die Kreativität.

Das Unternehmen bietet nach eigenen Angaben bereits rund 100 Arbeitszeitmodelle an. Betriebsratschef Alfred Löckle erklärte, bei den neuen Regelungen sei „bewusst auch auf eine klare Trennung von Beruf- und Privatleben“ geachtet worden. Jeder Mitarbeiter lege etwa Pausenzeiten und Zeiträume fest, in denen er ungestört bleiben wolle.

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