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Econ-Awards – Beispiele wegweisender Unternehmenskommunikation

Bereits seit 2007 werden die Econ Awards in elf unterschiedlichen Disziplinen der Unternehmenskommunikation vergeben. „Unser Ziel ist es, wegweisende Leistungen zu prämieren, die zeigen, was in der Unternehmenskommunikation alles möglich ist“, so Klaus Rainer Kirchhoff, Vorsitzender der Jury. Klar, dass dabei auch Nachhaltigkeits- und CSR-Kommunikation eine Rolle spielt. Nicht nur in einer eigenen Kategorie, sondern sie taucht überall dort auf, wo Unternehmen etwas zu sagen haben.

Berlin (csr-news) > Bereits seit 2007 werden die Econ Awards in elf unterschiedlichen Disziplinen der Unternehmenskommunikation vergeben. „Unser Ziel ist es, wegweisende Leistungen zu prämieren, die zeigen, was in der Unternehmenskommunikation alles möglich ist“, so Klaus Rainer Kirchhoff, Vorsitzender der Jury. Klar, dass dabei auch Nachhaltigkeits- und CSR-Kommunikation eine Rolle spielt. Nicht nur in einer eigenen Kategorie, sondern sie taucht überall dort auf, wo Unternehmen etwas zu sagen haben.

„The winner is“, hieß es für die Raiffeisen Zentralbank Österreich, den Flughafen München und die ebenfalls in der bayrischen Hauptstadt ansässigen Abfallwirtschaftsbetriebe. Auf die Shortlist hatten es darüber hinaus acht weitere Unternehmen geschafft. Für Jury hatte vor allem die Glaubwürdigkeit in Umsetzung und Gestaltung die höchste Relevanz. Dabei mussten die Unternehmen darauf achten, dass ihre Aktivitäten inhaltsstark und nachvollziehbar dokumentiert werden. Für die Bewertung in dieser Kategorie orientierte sich die Jury an einem speziellen Kriterienkatalog, der unter anderem die CSR-Strategie, die Darstellung der Verantwortungsbereiche, die Glaubwürdigkeit sowie Gestaltung und Layout beinhaltete.

Am besten hat dies wohl die Raiffeisen Zentralbank Österreich umgesetzt, denn sie hat den Econ Award, in der Kategorie CSR und Nachhaltigkeit in Gold erhalten. Der 144 Seiten umfassende Nachhaltigkeitsbericht der Raiffeisen Zentralbank Österreich (RZB) bietet eine brillante Dokumentation von Programm und Maßnahmen eines ganzheitlich ausgerichteten Engagements auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit, so die Begründung der Jury. „Neue Maßstäbe setzt dabei die forcierte Einbindung der Stakeholder unter Einsatz einer außergewöhnlich breiten Palette von Dialogformaten. Hier spiegeln neu entwickelte Ansätze die große Kompetenz sowie das verantwortungsvolle Anliegen in puncto Nachhaltigkeit“. Zudem betonte die Jury die kunstvolle Art, mit der Vernetzung und Dialog mit allen Interessengruppen visualisiert wurden. Der Nachhaltigkeitsbericht mit dem Titel „Wir schaffen nachhaltigen Wert“ wurde mit einer Auflage von 2.000 Exemplaren veröffentlicht. In ihm wird über das Geschäftsjahr 2011/12 berichtet. Für 2013 gibt es ein Update.

Rund einhundert Seiten mehr umfasst der Nachhaltigkeitsbericht des Flughafen Münchens, für den es den Econ Award in Silber gab. „Mit Perspektiven 2012 hat der Flughafen München einen integrierten Bericht vorgelegt, der das klug durchdachte Dreijahreskonzept mit dessen zweitem Pfeiler nachhaltig manifestiert“, so die Jury. „In diesem Jahr ist es das Leitmotiv „Märkte“, das – aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet – im Fokus einer eindrucksvollen Berichterstattung steht. Mit dieser Publikation ist dem Flughafen München GmbH erneut eine vortreffliche Punktlandung gelungen“. Konzipiert hat den Bericht die Hamburger Beratungsgesellschaft Kirchhoff, produziert wurde er mit einer Auflage von 2.700 Exemplaren. Inzwischen hat der Flughafen für das Geschäftsjahr 2013 einen aktuellen Bericht vorgelegt.

Bronze gab es für die Abfallwirtschaftsbetriebe München. Auf 96 Seiten und mit einer Auflage von 5.000 Exemplaren produziert, konnte der Bericht die Jury überzeugen. „Wegweisender Entsorgungsfachbetrieb sein, bürgerfreundlicher Dienstleister und attraktiver Arbeitgeber“ – mit dieser Beschreibung von Zielen leitet der Abfallwirtschaftsbetrieb München seine überdurchschnittlich gelungene Berichterstattung zum nachhaltigen Engagement ein“, heißt es in der Begründung. „Die Publikation betont auf überzeugende Weise die Übernahme von ökonomischer, ökologischer und sozialer Verantwortung durch den Entsorger und beleuchtet dabei alle Facetten mit dem Anspruch einer größtmöglichen Transparenz“. Konzipiert hat den Bericht die Agentur RED.

In der Kategorie Online-Reporting gab es nur eine Auszeichnung und die ging an die Deutsche Telekom. Den Econ Award in Platin gab es für den Online-CR-Bericht „Wir leben Verantwortung“. Dieser besticht durch seine ganzheitliche Berichterstattung zu den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft, heißt es in der Begründung. „Umfassend werden das Engagement und die Verantwortung der Telekom verdeutlicht. Hintergrundinformationen begleiten dabei vorbildlich die Inhalte. Zudem überzeugt der Bericht mit herausragender Funktionalität, vielfältigsten Interaktionsmöglichkeiten und einem umfangreichen Serviceangebot“. Durchschnittlich 3.500 Unique Visits und etwa 12.000 Page Impressions kann die Telekom pro Monat feststellen. Damit beweist die Telekom, welche Möglichkeiten dem digitalen Berichterstatten innewohnen. Konzipiert und umgesetzt wurde der Report von der Hamburger Agentur Stakeholder Reporting.

In der Kategorie Geschäftsbericht hat Audi den Econ Award in Gold erhalten. „Der Geschäftsbericht „How feels tomorrow?“ von AUDI verfügt über reiche inhaltliche Substanz, bietet brillant aufbereitete Informationen und ist grandios inszeniert“, fasst die Jury ihr Urteil zusammen. Das Magazin mit seinen Themen, seiner Tonalität und seiner Gestaltung präsentiert die Marke vorbildlich. Der Finanzteil wirkt dabei sportlich und wartet mit soliden Angaben, guten Prognosen und Nachhaltigkeitsaspekten auf. Mit einer Aktion zu mehr Bürgerbeteiligung konnte sich die Stadt Dortmund durchsetzen. In der Kategorie PR-Aktivitäten wurde sie für die Aktion „Sauberes Dortmund 2014 – Mach mit!“ mit dem Econ Award in Bronze ausgezeichnet. „Ein eindringlicher Appell an den Stolz der Bewohner auf ihre Stadt hat dazu geführt, dass zahlreiche Dortmunder beim Saubermachen ihrer Heimatstadt beherzt angepackt haben. Mit der Aktion hat die EDG Entsorgung genau die richtige Antwort auf die Diskussionen um die städtische Sauberkeit gegeben und sympathisch um mehr Eigeninitiative geworben“, begründet die Jury ihre Entscheidung.

 

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