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Stadt Dortmund und Daimler für ganzheitliches Diversity Management ausgezeichnet

Der vom Völklinger Kreis ins Leben gerufene Max-Spohr-Preis wurde in diesem Jahr an die Ruhrmetropole Dortmund und den Autobauer Daimler für ihr vorbildliches und nachhaltiges Diversity Management besonders für lesbische, schwule, bisexuelle sowie trans- und intergeschlechtliche Mitarbeiter verliehen.

München (csr-news) > Der vom Völklinger Kreis ins Leben gerufene Max-Spohr-Preis wurde in diesem Jahr an die Ruhrmetropole Dortmund und den Autobauer Daimler für ihr vorbildliches und nachhaltiges Diversity Management besonders für lesbische, schwule, bisexuelle sowie trans- und intergeschlechtliche Mitarbeiter verliehen. Die Preisverleihung fand unter der Schirmherrschaft von Bundesjustizminister Heiko Maas statt, der in einer Videobotschaft erklärte „Gesetze und Gleichberechtigung sind wichtig. Sie sind aber nur eine Seite der Medaille. Wir brauchen auch ein gesellschaftliches Klima der Toleranz, des Respekts und der Vielfalt. Der Max-Spohr-Preis hilft mit, dieses Klima zu schaffen.“ René Behr, Vorsitzender des Vorstands des Völklinger Kreis freute sich über die engagierten Preisträger: „Der Preis und seine Preisträger zeigen beispielhaft, dass in der Deutschen Wirtschaft und Verwaltung einige Arbeitgeber schon heute ein sehr fortschrittliches und umfassendes Diversity Management umsetzen. Ganzheitliches Diversity Management schafft Mehrwert für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zugleich. Ein Arbeitsumfeld, in dem Vielfalt bewusst wahrgenommen und genutzt wird, bringt innovative Ideen und Ansätze hervor.“ Der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Ullrich Sierau, der zur Preisverleihung angereist war, zeigte sich von der Würdigung des Dortmunder Engagements begeistert: „Dortmund ist eine weltoffene und tolerante Stadt, die gesellschaftliche Vielfalt engagiert fördert. Die Stadtverwaltung Dortmund versteht sich als Unterstützerin dieser Vielfalt – auch als Arbeitgeberin. Der Max-Spohr-Preis ist eine großartige Auszeichnung unseres Engagements und zugleich Ermutigung, darin nicht nachzulassen.“ André Volkert vom Daimler-Netzwerk GL@D dankte im Namen des Autobauers: „Wir freuen uns sehr, dass Daimler diese Auszeichnung bekommen hat. Das bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mit diesem Preis sehen wir unsere Netzwerkarbeit bestätigt. Er ist gleichzeitig Ansporn, unsere Arbeit fortzuführen“. Der Max-Spohr-Preis wird seit 2001 alle zwei Jahre verliehen. Bislang wurden die Ford Werke, die Deutsche Bank, die Deutsche Bahn, Volkswagen Financial Services, SAP, die Commerzbank, IBM Deutschland, die Landeshauptstadt München und die Deutsche Telekom ausgezeichnet.