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„Grüne“ Fähre mit Gasantrieb soll Helgoland mit Festland verbinden

Zwischen Helgoland und dem deutschen Festland soll ab nächstem Jahr eine Fähre verkehren, die Flüssiggas als Antrieb nutzt. Die Fähre könne „als Modell für eine neue Generation ‚grüner‘ Schiffe in Europa dienen“, so die EU-Kommission.

Brüssel (afp) – Zwischen Helgoland und dem deutschen Festland soll ab nächstem Jahr eine Fähre verkehren, die Flüssiggas als Antrieb nutzt. Die Fähre könne „als Modell für eine neue Generation ‚grüner‘ Schiffe in Europa dienen“, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Berlin mit. Damit könne die Luftverschmutzung über dem Meer verringert werden. Die EU hatte das Acht-Millionen Euro-Projekt mit rund vier Millionen Euro bezuschusst.

Die Fähre soll zwischen der Insel und Cuxhaven in Niedersachsen verkehren. Dank des neuartigen Antriebs könnten insbesondere gefährliche Schwefelemissionen eingespart werden, warb die EU-Kommission für das Modell. Im Fall des Pilotprojekts trage dies zum Schutz der Nordsee und insbesondere des Nationalparks Wattenmeer bei.

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