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Post arbeitet an Alternative der Plastikfolie von „Einkauf aktuell“

Die Deutsche Post arbeitet an einer Alternative zu der umstrittenen Plastikverpackung für ihr wöchentliches Werbemagazin „Einkauf aktuell“. Zuvor hatte die Post sich mit Gegnern der Plastikverpackung zu einem runden Tisch getroffen.

München (afp) – Die Deutsche Post arbeitet an einer Alternative zu der umstrittenen Plastikverpackung für ihr wöchentliches Werbemagazin „Einkauf aktuell“. „Es wird jetzt eine Folie getestet, die zur Hälfte aus recycelter Altfolie besteht“, sagte Postsprecher Erwin Nier am Mittwoch auf Anfrage in München. Zuvor hatte die Post sich mit Gegnern der Plastikverpackung zu einem runden Tisch getroffen.

Wie Postsprecher Nier sagte, sollten insgesamt „zwei, drei“ Alternativen zu der bisherigen Umhüllung der Postwurfsendung getestet werden. Dies sei auch Konsens des runden Tischs gewesen. Besonders die zur Hälfte aus Altfolie bestehende Alternativfolie sei positiv angekommen.

„Die ersten Tests waren schon ganz gut. Deswegen wollen wir in der Richtung weiter fahren.“ Wie Nier sagte, soll es im Januar neue Gespräche geben, bei denen dann auch die weiteren Ergebnisse der Tests und das weitere Vorgehen beraten werden sollen.

Der aus dem niederbayerischen Simbach am Inn stammende 19-jährige Fabian Lehner hatte im Internet eine Petition gegen die Plastikumhüllung gestartet und dafür fast 140.000 Unterstützer gefunden. Die Post-Werbung wird an fast 21 Millionen Haushalte in Deutschland verteilt.

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