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Kieler School of Sustainability offiziell eröffnet

Von Kiel aus die Welt verändern, das soll zukünftig an der nun offiziell eröffneten Kieler School of Sustainability (SoS) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) möglich sein.

Kiel (csr-news) > Von Kiel aus die Welt verändern, das soll zukünftig an der nun offiziell eröffneten Kieler School of Sustainability (SoS) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) möglich sein. Die SoS ist ein Ort, an dem Studierende lernen, komplexe natürliche, soziale und ökonomische Probleme umfassend über Fächergrenzen hinweg zu analysieren und dann langfristig wirksame Lösungen für diese zu entwickeln, heißt es in einer Mitteilung der Universität. Die SoS verfolgt dabei in ihrem Lehrkonzept den Ansatz, Denker und Problemlöser zusammenzubringen. Die Studierenden der School lernen so gleichermaßen, wie man Probleme in der Forschung und gesellschaftliche Herausforderungen löst. „Wir denken, dass alle Studierenden die Möglichkeit haben sollten zu lernen, wie sie für gesellschaftliche Zukunftsfragen eigenständig Lösungen entwickeln und umsetzen können“, beschreibt Professor Christoph Corves das zugrunde liegende Prinzip. Gemeinsam mit Wilhelm Windhorst, Gründungskoordinator der SoS, setzt er diese Idee in dem Projekt „yooweedoo Changemaker Campus“ um, das die Landesregierung Schleswig-Holstein aus Mitteln ihres Struktur- und Exzellenzbudgets für die Wissenschaft fördert. Anlässlich der Eröffnung der SoS betonte Wissenschaftsstaatssekretär Rolf Fischer: „Sachverhalte und Entscheidungen werden oft als ‚alternativlos‘ beschrieben. Hier wird der Gegenbeweis erbracht: Kreativität und Forschergeist eröffnen neue interessante Möglichkeiten! Das gilt es zu unterstützen!“ Die Kiel School of Sustainability ist eine Einrichtung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der CAU mit Serviceaufgaben für die gesamte Hochschule. Im Bereich der Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften bietet sie fünf internationale und zwei deutschsprachige Masterstudiengänge an. Für die 40 Studienplätze in den beiden Kernstudiengängen „Master Environmental Management“ und „Master in Sustainability, Society and the Environment“ gingen in diesem wie im vergangenen Jahr jeweils über 400 Bewerbungen ein.

 

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