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PALFINGER steigert volkswirtschaftliche Multiplikatoren in Österreich

In den Jahren 2011 bis 2013 hat PALFINGER die volkswirtschaftlichen Multiplikatoren in Österreich deutlich gesteigert, zum Teil um mehr als 10 Prozent. „Dies ist umso bemerkenswerter, als im gleichen Zeitraum die Internationalisierung der Unternehmensgruppe forciert vorangetrieben wurde“, vermerken die Autoren einer Studie des Industriewissenschaftlichen Institutes (iwi) in Wien.

Salzburg (csr-partner) – In den Jahren 2011 bis 2013 hat PALFINGER die volkswirtschaftlichen Multiplikatoren in Österreich deutlich gesteigert, zum Teil um mehr als 10 Prozent. „Dies ist umso bemerkenswerter, als im gleichen Zeitraum die Internationalisierung der Unternehmensgruppe forciert vorangetrieben wurde“, vermerken die Autoren einer Studie des Industriewissenschaftlichen Institutes (iwi) in Wien. Die Studie untersuchte aktuell nach 2012 zum zweiten Mal im Auftrag der PALFINGER AG die Entwicklung der volkswirtschaftlichen Effekte, die das Unternehmen in Österreich bewirkt.

In diesem Zeitraum stieg der Umsatz der Unternehmensgruppe von 845,6 Mio EUR auf 980,7 Mio EUR, eine Steigerung um knapp 16 Prozent. Die Jahre 2011 bis 2013 waren auch durch forcierte Internationalisierung geprägt: So wurde in Russland mit INMAN ein bedeutender Kranproduzent erworben, die beiden Joint Ventures mit SANY in China haben ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen, im Marinebereich wurden die norwegische Dreggen und die Megarme-Gruppe am arabischen Golf übernommen.

„Unsere Internationalisierungsbemühungen tragen dazu bei, dass wir hochwertige Arbeitsplätze in Österreich halten können“, konstatiert Herbert Ortner, CEO der PALFINGER AG. „Nicht zuletzt deshalb haben wir uns auch entschlossen, das neue Headquarter wiederum in Österreich zu errichten.“

PALFINGER – ein führender Leitbetrieb

„Die PALFINGER Gruppe ist ein Beschäftigungsgarant und beständiger Nachfrager hochqualifizierter Arbeitsplätze“, heißt es in der Studie. Und weiter: „Aufgrund der intensiven Verflechtung profitieren eine große Anzahl von österreichischen Zulieferern und Partnerfirmen von der Leistungskraft der PALFINGER Gruppe, wodurch auch indirekt eine große Zahl von Arbeitsplätzen geschaffen wird. Die qualifizierte Nachfrage fungiert als Stabilisierungsfaktor für die heimische Volkswirtschaft. Durch die Zusammenarbeit profitieren vor allem Klein- und Mittelunternehmen (KMU) im näheren regionalen Umfeld der Standorte von PALFINGER. Beispielsweise beträgt der KMU-Anteil für den Standort Lengau über 90 Prozent, mehr als ein Drittel der Lieferanten kommt aus einem Umkreis von 50 Kilometern.“

Volkswirtschaftliche Effekte

Eine gesamtwirtschaftliche Modellrechnung für das Jahr 2013 ergibt, dass durch die PALFINGER Gruppe eine gesamtwirtschaftliche Produktion im Ausmaß von 942 Mio EUR in Österreichs Wirtschaft initiiert wird. Dies ist um 86 Mio EUR – oder knapp mehr als 10 Prozent – mehr als im Jahr 2011, als zum ersten Mal eine derartige Untersuchung durchgeführt wurde.

In Summe werden laut iwi-Studie in Österreich 3.269 Arbeitsplätze von der PALFINGER Gruppe, die in Österreich im Jahr 2013 selbst 1.241 Personen beschäftigte, geschaffen. Im Jahr 2011 waren es noch 2.711 Arbeitsplätze, somit beträgt die Steigerung mehr als 21 Prozent. Damit fließen als Arbeitnehmerentgelte 132 Mio EUR in private österreichische Haushalte.

Summa summarum betragen die steuerlichen Effekte und die Beiträge zur Sozialversicherung, die durch die PALFINGER Gruppe in Österreich entstehen, 88 Mio EUR, eine Steigerung um 23 Mio EUR gegenüber 2011.

Die wirtschaftlichen Aktivitäten der PALFINGER Gruppe weltweit bewirken in Österreich sogenannte „spill-over-Effekte“, die überproportionales volkswirtschaftliches Wachstum in Österreich generieren:

  • 1 EUR Produktionswert bei PALFINGER bewirkt 2,01 EUR Produktion in Österreich (2011: EUR 1,87)
  • 1 EUR Wertschöpfung bei PALFINGER generiert 2,48 EUR Wertschöpfung in Österreich (2011: EUR 2,16)
  • 1 Arbeitsplatz bei PALFINGER schafft 2,63 Arbeitsplätze in Österreich (2011: 2,30 Arbeitsplätze)

Mit diesen Leistungswerten initiiert PALFINGER höhere volkswirtschaftliche Effekte als ein durchschnittlicher österreichischer Leitbetrieb, stellt die iwi-Studie fest. Zur Absicherung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit investiert PALFINGER in Forschung und Entwicklung. Ein gewichtiger Anteil davon fällt in Österreich an. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre ist die Zahl der Beschäftigten im Bereich Forschung und Entwicklung um nahezu 50 Prozent gestiegen. In Österreich werden 12,5 Mio EUR für Forschung und Entwicklung ausgegeben.

Der Bericht über die ersten drei Quartale des Jahres 2014 steht >> hier zum Download zur Verfügung.