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Größter Windpark Afrikas in Betrieb gegangen

Die Anlage mit 131 Windrädern nahe der marokkanischen Stadt Tarfaya an der südmarokkanischen Atlantikküste wurde zu Wochenbeginn in Dienst gestellt.

Paris (afp) – In Marokko ist der größte Windpark Afrikas in Betrieb genommen worden. Die Anlage mit 131 Windrädern nahe der Stadt Tarfaya an der südmarokkanischen Atlantikküste wurde zu Wochenbeginn in Dienst gestellt, wie der französische Energiekonzern GDF Suez am Freitag in Paris mitteilte. Der Windpark mit einer Fläche von 8900 Hektar hat eine Leistung von 301 Megawatt und soll 1,5 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Mit dem Bau des 450-Millionen-Euro-Projekts war im Januar 2013 begonnen worden.

Die 301 Megawatt Leistung sind 15 Prozent der von Marokko angestrebten zwei Gigawatt Strom aus Windkraft, wie GDF Suez erklärte. Dank des Windparks könnten jedes Jahr 900.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Auch werde Marokko weniger abhängig von Energieimporten. Marokko will bis 2020 etwas mehr als 40 Prozent seines Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien decken. Betrieben wird der Windpark von GDF Suez und der marokkanischen Nareva Holding.

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