Agenturmeldung Nachrichten

Deutschland, Dänemark und Niederlande dringen auf mehr Tierschutz

Die bestehenden Vorschriften bei der Haltung, beim Transport und bei der Schlachtung von Nutztieren müssten konsequent und einheitlicher durchgesetzt und die „Sensibilisierung“ für den Tierschutz müsse verbessert werden, forderten die Landwirtschaftsminister der drei Länder.

Brüssel (afp) – Deutschland, Dänemark und die Niederlande dringen beim Tierschutz in der EU auf Verbesserungen. Die bestehenden Vorschriften bei der Haltung, beim Transport und bei der Schlachtung von Nutztieren müssten konsequent und einheitlicher durchgesetzt und die „Sensibilisierung“ für den Tierschutz müsse verbessert werden, forderten die Landwirtschaftsminister der drei Länder am Montag in Brüssel. Die Staaten gehören zu den europaweit größten Herstellern von tierischen Produkten wie Fleisch und Milch.

Die drei Landwirtschaftsminister – Christian Schmidt (CSU), Sharon Dijksma aus den Niederlanden und Dan Jörgensen aus Dänemark – unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung an die EU-Kommission. Darin verweisen sie auch darauf, dass Tiere „fühlende Wesen“ seien. Schmidt erklärte, Ziel sei, dass hohe Tierschutzstandards zu einem europäischen Markenzeichen würden.

Als Beispiel für Verbesserungen werden in der gemeinsamen Erklärung unter anderem kürzere Transportzeiten für Schlachttiere genannt, die „grundsätzlich acht Stunden nicht überschreiten“ sollten, wie Schmidt betonte. „Auslaufen“ sollten sogenannte „nicht-therapeutische Eingriffe“ wie das Schnabelkürzen bei Hühnern, Regeln sollte es auch für weitere Nutztiere wie Mastputen oder Kaninchen geben.

Hinterlassen Sie einen Kommentar