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Studie zur Globalisierung der Weltwirtschaft

Berlin (csr-news) > Die Veränderungen des globalen Wettbewerbs sind Schwerpunkt einer neuen Studie, die der Bundesverband der Deutschen Industrie BDI veröffentlicht hat. Demnach haben die etablierten Industriestaaten deutlich Anteile an der industriellen Wertschöpfung und dem Welthandel verloren. Der Anteil der etablierten Industrieländer an der industriellen Wertschöpfung innerhalb der G50 sank zwischen 1995 und 2012 von 83,8 Prozent auf 58,7 Prozent. Als G50 werden die Staaten bezeichnet, auf die sich seit langem die weltweite Wirtschaftskraft konzentriert. Im Jahr 1995 vereinten diese Länder 94,1 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf sich, 2012 waren es 91,3 Prozent. Die Länder der G50 können in etablierte und aufholende Industrieländer eingeteilt werden. Zu den 26 etablierten Industrieländern gehören die OECD-Staaten ohne die Länder Mittel- und Osteuropas und ohne die Türkei. Zu den aufholenden Staaten gehören vor allem China, aber auch die mittel- und osteuropäischen Staaten. Diese Gruppe der aufholenden Industrieländer hat in rund 20 Jahren eine deutliche globale Kräfteverschiebung herbeigeführt. Wie sich Deutschland als Volkswirtschaft innerhalb der globalen Wertschöpfungsketten schlägt und welche Bedeutung die immer länger werdenden globalen Wertschöpfungsketten für die hier ansässigen Unternehmen hat, ist Bestandteil der 190-seitigen Studie. Hier geht es zum Download.

 

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