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Immobilienbewertung unter Nachhaltigkeitsaspekten

Mit rund 18 Millionen Euro Beitragseinnahmen und mehr als 13 Millionen Kunden ist Generali Deutschland Gruppe der zweitgrößte Versicherungskonzern in Deutschland. Zum Konzern gehören unter anderem gehören unter anderem AachenMünchener Versicherung, die Central Krankenversicherung sowie die Bausparkasse Badenia. Für ihren Immobilienbestand hat Generali ein Nachhaltigkeits-Scoring eingeführt und vom Deutschen Privaten Institut für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (DIFNI) zertifizieren lassen.

Köln (csr-news) > Mit rund 18 Millionen Euro Beitragseinnahmen und mehr als 13 Millionen Kunden ist Generali Deutschland Gruppe der zweitgrößte Versicherungskonzern in Deutschland. Zum Konzern gehören unter anderem gehören unter anderem AachenMünchener Versicherung, die Central Krankenversicherung sowie die Bausparkasse Badenia. Für ihren Immobilienbestand hat Generali ein Nachhaltigkeits-Scoring eingeführt und vom Deutschen Privaten Institut für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (DIFNI) zertifizieren lassen.

Das System prüft die Nachhaltigkeitsparameter jeder einzelnen Immobilie im Portfolio anhand von mehr als 170 Key Performance Indikatoren. Das Nachhaltigkeits-Scoring wurde von der deutschen Niederlassung der Generali Real Estate (GRE) entwickelt und berücksichtigt internationale Standards und Empfehlungen, beispielsweise aus dem United Nations Environmental Programme (UNEP), der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) oder der Global Reporting Initiative (GRI). So werden mittels der eigenen Softwareentwicklung beispielsweise der Energieverbrauch, die Betriebskosten oder die CO2-Emissionen für alle Liegenschaften erfasst und analysiert. „Das bislang einzigartige Immobilienbewertungssystem ist ein wichtiger Schritt im konzernweiten Prozess, Nachhaltigkeit in das Kerngeschäft zu integrieren“, erklärt Christoph Schmallenbach, COO, CIO und Arbeitsdirektor der Generali Deutschland Holding AG. „Anhand des Scorings können wir sehr viel zielgenauer als bisher Nachhaltigkeitskriterien heranziehen, um über Investitionen zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance von Immobilien zu entscheiden.“ Neu an dem Verfahren ist neben der Zertifizierung nach dem Zertifikat BREEAM unter anderem die Tatsache, dass ein ganzes Immobilienportfolio bewertet werden kann – statt wie bisher lediglich Einzelobjekte. „Die Software gestützte Immobilienbewertung eines kompletten Direktanlageportfolios mithilfe umfangreicher Nachhaltigkeitskriterien schafft neue Maßstäbe“, sagt Thomas A.J. Oebbecke, Geschäftsführer von DIFNI. „Mit diesem einzigartigen, erfolgreich umgesetzten Nachhaltigkeits-Scoring übernimmt Generali eine Vorreiterfunktion.“ Das DIFNI ist einziger Lizenznehmer der BREEAM Methode, einem dreigliedrigen System (Gebäude, Betrieb und Nutzung) zur Bewertung und Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Gebäuden.

Im vergangenen Jahr wurde die Generali Deutschland Gruppe für ihre Aktivitäten im Rahmen der Klimaschutzstrategie des CDP (Carbon Disclosure Project) mit der höchstmöglichen Wertung ausgezeichnet. Ein Grund dafür war die Detailtiefe in der Berichterstattung. „Die CDP-Auszeichnung betrachten wir als wichtige Bestätigung für unsere systematischen, immer weiter reichenden und tiefer greifenden Nachhaltigkeitsaktivitäten im Konzern – von CO2-neutraler Dienstreise bis hin zu wettergesteuerter Gebäudeleittechnik“, so Schmallenbach. Generali konnte in den vergangenen Jahren mit der Umsetzung von Nachhaltigkeitsaspekten konzernweit Kosten in Höhe von mehr als einer Million Euro einsparen.