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Apple und Google wollen wegen illegaler Absprachen zahlen

Wegen unerlaubter Absprachen über einen Verzicht auf die gegenseitige Abwerbung von Mitarbeitern stehen die vier Technologiekonzerne Apple, Google, Intel und Adobe offenbar kurz vor einer Einigung mit mehreren Klägern.

New York (afp) – Wegen unerlaubter Absprachen über einen Verzicht auf die gegenseitige Abwerbung von Mitarbeitern stehen die vier Technologiekonzerne Apple, Google, Intel und Adobe offenbar kurz vor einer Einigung mit mehreren Klägern. Wie die „New York Times“ am Donnerstag berichtete, wollen die Konzerne 415 Millionen Dollar (rund 350 Millionen Euro) zahlen, um einen Prozess und die Veröffentlichung belastender E-Mails zu verhindern.

Diese Summe scheine den Anwälten der Kläger akzeptabel, schrieb die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise auf ihrer Website. „Wenn ein Richter zustimmt, ist die Angelegenheit beendet.“ Ab Donnerstag könne der Entwurf der Einigung einem Richter vorgelegt werden.

In einer 2011 eingereichten Klage war mehreren Technologiefirmen vorgeworfen worden, der Karriere und den Gehaltsperspektiven mehrerer Mitarbeiter geschadet zu haben, indem sie „ein Netzwerk mit ausdrücklichen Vereinbarungen“ geschaffen hätten, „um jeglichen Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter“ auszuschalten. Ein erster Vergleich über die Zahlung von 324,5 Millionen Dollar zwischen Unternehmen und Klägern war im April 2014 unterzeichnet worden. Nach dem Widerstand eines Klägers hatte eine kalifornische Richterin sich im August aber geweigert, diesen mit ihrer Unterschrift in Kraft zu setzen.

Drei andere Unternehmen in dieser Affäre, Pixar, Intuit und Lucasfilm, hatten im Juli 2013 in die Zahlung von 20 Millionen Dollar eingewilligt, um ein Gerichtsverfahren zu verhindern.

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