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Lücke zwischen Arm und Reich – Kernproblem des 21. Jahrhunderts

Die soziale Ungleichheit hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen, dies zeigt das Hintergrundpapier „Wealth. Having it all and wanting more“, dass die Entwicklungsorganisation Oxfam im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgestellt hat. Demnach werden, bei anhaltendem Trend, bereits 2016 das reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr als die Hälfte des Weltvermögens besitzen.

Berlin (csr-news) > Die soziale Ungleichheit hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen, dies zeigt das Hintergrundpapier „Wealth. Having it all and wanting more“, dass die Entwicklungsorganisation Oxfam im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgestellt hat. Demnach werden, bei anhaltendem Trend, bereits 2016 das reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr als die Hälfte des Weltvermögens besitzen. Eine weitere Berechnung zeigt, dass das Vermögen der 80 reichsten Menschen sich zwischen 2009 und 2014 verdoppelt hat und sie genauso viel besitzen, wie die ärmeren 50 Prozent der Weltbevölkerung zusammen. Winnie Byanyima, Geschäftsführerin von Oxfam International und Co-Vorsitzende des diesjährigen Weltwirtschaftsforums: „Business as usual würde die Welt teuer zu stehen kommen. Die wachsende soziale Ungleichheit droht, uns im Kampf gegen die Armut um Jahrzehnte zurückzuwerfen“. So zeigt die Studie, dass die Geschwindigkeit der Vermögensakkumulation steigt. Verfügte das reichste Prozent der Weltbevölkerung 2009 noch über 44 Prozent des Vermögens, waren es 2014 bereits 48 Prozent. Bei ungebrochenem Trend wird das reichste Prozent der Bevölkerung bereits 2016 mehr besitzen als die übrigen 99 Prozent zusammengenommen. So fordert Oxfam als dringende Sofortmaßnahme unter anderem eine angemessene Besteuerung von Konzernen aber auch von privaten Vermögen.

Die Studie „Wealth: Having it all and wanting more” zum Download.

 

 

 

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