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taz: Plädoyer für regionale Textilproduktion

Die Sozialunternehmerin Sina Trinkwalder (Textilfirma manomama) kritisiert die Berlin Fashion Week mitsamt der dort präsentierten grünen Mode.

Berlin (csr-news) – Die Sozialunternehmerin Sina Trinkwalder (Textilfirma manomama) kritisiert die Berlin Fashion Week mitsamt der dort präsentierten grünen Mode. „Das ist doch alles nur hübsch, hat aber nichts mit nachhaltiger Wirtschaft zu tun“, sagte Trinkwalder der Tageszeitung „taz“ (Dienstagsausgabe). „Wer sauber, sozial und ökologisch wirtschaften will, muss dort produzieren, wo die Ware gebraucht wird, und eine regionale Wertschöpfungskette aufbauen.“ Die Sozialunternehmerin hält es für möglich, die gesamte Textilproduktion wieder nach Deutschland zu holen – mit Ausnahme des Baumwollanbaus, der in Deutschland nicht möglich sei. In der eigenen Produktion verwende manomama Leder aus Bayern, Schurwolle eines benachbarten Schäfer, Reißverschlüsse aus dem Raum Frankfurt und Knöpfe aus Schwaben.