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NZZ: Jakarta macht Druck auf ausländische Bergbaukonzerne

Zürich (csr-news) > Die indonesische Regierung in Jakarta macht Druck auf internationale Minengesellschaften, dies berichtet die Neue Züricher Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Hintergrund ist ein Gesetz, nach dem ausländische Bergbaufirmen ab 2014 nur noch verarbeitete Rohstoffe ausführen dürfen.

Zürich (csr-news) > Die indonesische Regierung in Jakarta macht Druck auf internationale Minengesellschaften, dies berichtet die Neue Züricher Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Hintergrund ist ein Gesetz, nach dem ausländische Bergbaufirmen ab 2014 nur noch verarbeitete Rohstoffe ausführen dürfen. Dadurch sollen die Konzerne zu zusätzlichen Investitionen und zu größerer Wertschöpfung in den Bergbauregionen angehalten werden. So gilt seit Jahresfrist ein Ausfuhrverbot für Erze. Wie die Zeitung weiter schreibt, richtet sich die Kritik der Regierung gegen den Bergbaukonzern PT Freeport Indonesia, eine Tochtergesellschaft des US-Konzerns Freeport McMoRan Copper & Gold. Sollte ein bereits verhandelter Kompromiss scheitern, droht dem Unternehmen der Verlust der provisorisch erteilten Lizenz zum Export von Kupferkonzentraten. Der Druck scheint zu wirken, inzwischen, so die NZZ, hat Freeport Milliardeninvestitionen in Aussicht gestellt. Zusammen mit Newmont, einem weiteren Bergbaukonzern, kontrolliert Freeport rund 97 Prozent der Kupferförderung in Indonesien.

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