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taz: Minister kritisiert Biolandwirtschaft

Gegen eine Industrialisierung der Biolandwirtschaft hat sich der niedersächsische Agrarminister Christian Meyer (Die Grünen) ausgesprochen.

Berlin (csr-news) – Gegen eine Industrialisierung der Biolandwirtschaft hat sich der niedersächsische Agrarminister Christian Meyer (Die Grünen) ausgesprochen. „Es stimmt leider, dass auch der Biobereich teilweise internationale industrielle Strukturen bekommen hat“, sagte Meyer der Tageszeitung „taz“ (Freitagsausgabe). Deshalb müssten Obergrenzen in der Tierhaltung im Biobereich klarer definiert werden. Meyer weiter: „Maximal 3.000 Legehennen in einem Gebäude ist sicher eine Grenze, über die man reden sollte.“ Von Biobetrieben erwarte er, dass diese vor allem auf hofeigenes und Biofutter aus der Region setzen – „anders als offensichtlich manche Bio-Legehennen-Unternehmen mit ihren großen Futtermühlen“, so der Minister gegenüber der taz.

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CSRjournalist

Achim Halfmann ist Geschäftsführer von CSR NEWS und lebt im Bergischen Land. Seine Themen liegen vorallem in den Bereichen Gesellschaft, Medien und Internationales.