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RP: Tierschützer bejubeln tödlichen Bullen-Angriff

Wegen der Diffamierung eines ihrer Mitglieder stellt die Kreisbauernschaft Oberbergischer Kreis Strafanzeige gegen Animal Peace.

Düsseldorf (csr-news) – „Wieder ist ein Held aus unserer Mitte aufgestanden. Ein dreijähriger Bulle hat nahe Köln seinen Sklavenhalter angegriffen und tödlich verletzt.“ Das schreibt die Tierschutzorganisation „Animal Peace“ auf ihrer Website. Der Hintergrund: In Nümbrecht war ein 61-jähriger Landwirt bei Reparaturarbeiten im Stall von dem Bullen tödlich verletzt worden. „Wir verneigen uns vor dem Held der Freiheit“, schreibt Animal Peace über den Bullen. „Mögen ihm viele weitere Rinder in den Aufstand der Geknechteten folgen.“

Wegen der Diffamierung eines ihrer Mitglieder hat die Kreisbauernschaft Oberbergischer Kreis nun Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Köln gestellt, berichtet die Rheinische Post (RP – Samstagsausgabe). „Wenn Menschen keinen Wert mehr besitzen, dann hat der Tierschutz eine neue Dimension erreicht“, sagte der Kreisbauernschaftsvorsitzende Helmut Dresbach der Zeitung. Dresbach sieht in dem Internetpost der Tierschutzorganisation eine strafbare Verunglimpfung des Andenkens des Verstorbenen.

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