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Soziale Gründer fördern: das Förderprogramm „Act for Impact“

Die Vodafone Stiftung Deutschland und die Social Entrepreneurship Akademie unterstützen soziale Gründer mit dem Act for Impact Förderpreis. Insgesamt werden Fördergelder in Höhe von 51.000 Euro sowie eine Gründungsberatung vergeben. Ausgezeichnet werden neue Ideen und Initiativen für mehr Chancengleichheit und soziale Mobilität in Deutschland.

Berlin (csr-news) – Die Vodafone Stiftung Deutschland und die Social Entrepreneurship Akademie unterstützen soziale Gründer mit dem Act for Impact Förderpreis. Insgesamt werden Fördergelder in Höhe von 51.000 Euro sowie eine Gründungsberatung vergeben. Ausgezeichnet werden neue Ideen und Initiativen für mehr Chancengleichheit und soziale Mobilität in Deutschland. „Gefördert werden Sozialunternehmer, die in den Themenfeldern Bildung und soziale Mobilität arbeiten und mit ihrem unternehmerischen Ansatz einen gesellschaftlichen Wandel bewirken wollen“, so Mark Speich, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland, gegenüber Medien.

Eine solche Unterstützung haben – soziale – Gründer in Deutschland nötig: Denn Deutsche sehen die Chancen, eine Firma zu gründen, deutlich pessimistischer als etwa US-Bürger: 66 Prozent der für Gründungen wichtigen Altersgruppe zwischen 25 und 44 Jahren hält in Deutschland eine Unternehmensgründung „für schwierig“, wie aus einer am Montag in Köln veröffentlichten Umfrage des Versicherungs- und Finanzkonzerns Axa hervorgeht. In den USA sind dies der Umfrage zufolge nur 57 Prozent. Zudem schrecke jeden zweiten Deutschen eine „fehlende Absicherung als Unternehmensgründer“ ab – dreimal so viele wie in den USA mit 17 Prozent. Firmengründer genießen andererseits in Deutschland ein höheres Ansehen als in den USA. 50 Prozent der Deutschen halten von Gründern mehr als von Angestellten. In den USA sei die gesellschaftliche Wertschätzung für Gründer zwar auch hoch, jedoch deutlich niedriger als in Deutschland. Nur etwas mehr als jeder Dritte erkenne dort Gründer stärker an als Angestellte. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hatte im Auftrag von Axa jeweils mehr als tausend Bürger in beiden Ländern befragt.

Wer für sein soziales Start-up eine Unterstützung durch das Förderprogramm „Act for Impact“ anstrebt, kann sich ab dem 2.Februar und bis zum 6. April bewerben – vorausgesetzt das Gründungsunternehmen ist maximal drei Jahre alt. Auch Ideenkonzepte können eingereicht werden. Vergeben werden 40.000 Euro Preisgeld und die Aufnahme in die exklusive Gründungsförderung der Social Entrepreneurship Akademie an den Gewinner, 5.000 Euro Preisgeld für das zweitplatzierte Team sowie 3.000 Euro im Rahmen eines öffentlichen Voting über Facebook als Publikumspreis.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular im Internet:
www.seakademie.de

About the author

CSRjournalist

Achim Halfmann ist Geschäftsführer von CSR NEWS und lebt im Bergischen Land. Seine Themen liegen vorallem in den Bereichen Gesellschaft, Medien und Internationales.

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