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PwC-Maschinenbau-Barometer – Nachhaltigkeitsstrategie macht sich bezahlt

Die Stimmung im deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist positiv. Die Unternehmen blicken trotz zahlreicher internationaler Krisen zuversichtlich in die Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt das Machinenbau-Barometer der Beratungsgesellschaft PWC. Darin zeigt sich, das auch das Thema Nachhaltigkeit hat in der Branche an Bedeutung gewinnt.

Frankfurt (csr-news) > Die Stimmung im deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist positiv. Die Unternehmen blicken trotz zahlreicher internationaler Krisen zuversichtlich in die Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt das Machinenbau-Barometer der Beratungsgesellschaft PWC. Darin zeigt sich, das auch das Thema Nachhaltigkeit hat in der Branche an Bedeutung gewinnt. Für drei Viertel der mehr als 100 befragten Unternehmen spielen Aspekte wie Klimawandel und gesellschaftliche Veränderungen eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Produkten. Allerdings reagieren die Unternehmen damit hauptsächlich auf Kundenanfragen, dies gaben 42 Prozent an. Nur bei 18 Prozent der Unternehmen basieren die Nachhaltigkeitsanstrengungen auf strategischen Überlegungen. Etwa 14 Prozent sind primär an Einsparpotenzialen interessiert. „Vor allem kleinere Unternehmen haben die Möglichkeiten der Nachhaltigkeit oft noch nicht erkannt“, so Hendrik Fink, Partner des PwC-Bereichs Sustainability Services. „Sie sehen das Thema überwiegend noch zu sehr als Anforderung von außen und versäumen es, die darin liegenden Chancen zu nutzen. Unternehmen, die die langfristigen Auswirkungen ihrer Produkte strategisch begreifen, können sich von ihren Mitbewerbern absetzen und Wettbewerbsvorteile erarbeiten.“ Für mehr als zwei Drittel der Befragten ist Nachhaltigkeit darüber hinaus in ihrer Lieferkette von Bedeutung. Dies gilt allerdings überwiegend für größere Unternehmen, die diesem Thema aufgrund längerer Lieferketten, regulatorischer Anforderungen sowie der allgemeinen Erwartungshaltung in der Öffentlichkeit mehr Bedeutung beimessen.