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PR-Branche einigt sich auf Mindeststandards für Praktikanten

Viel Arbeit für Lau, so das Bild von Praktikanten in der Werbe- und Medienindustrie. Dazu gehören auch die PR-Agenturen und die haben sich jetzt auf Mindeststandards für Praktikanten geeinigt.

Berlin (csr-news) > Viel Arbeit für Lau, so das Bild von Praktikanten in der Werbe- und Medienindustrie. Dazu gehören auch die PR-Agenturen und die haben sich jetzt auf Mindeststandards für Praktikanten geeinigt. Die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) hat sich im Rahmen einer Ausbildungsdebatte auch mit ihren Praktikanten beschäftigt. „Irgendwann soll mal Schluss sein mit dem Ausbeuter-Image,“ so Birgit Krüger, Präsidiumsmitglied und Ausbildungsbeauftragte der GPRA, denn das würde viele Agenturen unberechtigt treffen. Die nun verabschiedeten Mindeststandards sollen die Basis der Praktikantenausbildung in den GPRA-Agenturen bilden. Sie wurden im Kreis der HR-Experten der GPRA entwickelt und mit den Mitgliedsagenturen abgestimmt. Bestandteil sind Lernziele, etwa die Grundlagen der Medienarbeit, organisatorische Abläufe wie Dauer und Ablauf eines Praktikums und Anforderungen an die Studenten wie etwa der kenntnisreiche Umgang mit Office-Software oder auch notwendige Englisch-Kentnisse. „Wir wollen deutlich machen, dass die führenden deutschen Agenturen gute Ausbildungsbedingungen bieten. Im letzten Jahr haben wir deshalb sehr viele Gespräche geführt – mit Hochschulen, Weiterbildern und natürlich auch mit jungen Leuten. Die Punkte, die dem Nachwuchs besonders wichtig sind, finden sich in den Standards wieder,“ so Krüger. In einigen Stellungnahmen haben sich die betroffenen Studenten zu den Standards geäußert und diese grundsätzlich im Sinne einer Qualitätssicherung der Ausbildung begrüßt. Gleichzeitig machen sie aber auf bestehende Probleme aufmerksam, wie die begrenzte Dauer der Praktika auf drei Monate, unter anderem ein Ergebnis des Mindestlohns.